Weniger romantisch als erhofft
Nach einem verheerenden Hurricane muss Tansy mit ihrer kleinen Tochter Briar neu anfangen. Ihr Haus ist leer bis auf die Grundmauern und der Bibliothek droht die Schließung. Für ein paar Monate soll die Bücherei im Botanischen Garten unterkommen. Bei dessen Direktor Jack und Tansy fliegen von Anfang an die Fetzen, weil sie sich am Tage des Hurricanes auf falschem Fuß erwischt haben.
Bücher und Natur – die beiden schönsten Dinge im Leben, finde ich, da war dieses Buch ein Muss für mich! Zunächst findet die Bibliothek Platz in einem kleinen Schuppen, aber mit der Zeit wird dieser Ort immer schöner und die Vorlesestunden im Freien ein Genuss für die Besucher/innen. Der Park, die Arbeiten dort und die wieder aufblühenden Pflanzen werden sehr schön geschildert. Die Natur hat einen festen Platz in der Geschichte, Bücher eher indirekt durch die Aktionen, die von der Bibliothek angeboten werden. Ich würde so gerne selbst durch den Garten schlendern und dann in der Little Green Library stöbern!
Die beiden Protagonisten haben es mir anfangs nicht leicht gemacht. Jack ist abweisend und legt der Bibliothek immer wieder Steine in den Weg und Tansy ist ständig nur genervt von ihm und dementsprechend unfreundlich gestalten sich auch ihre Gespräche. Außerdem hat Tansy so eine Art an sich, die ich am ehesten mit tollpatschig beschreiben kann und stampft oft mit dem Fuß auf, wenn ihr was nicht passt. Jack ist oft dominant und fast schon aggressiv dabei. Durch Tansys Tochter Briar sehen die beiden auch bald eine andere Seiten von dem/der Gegenüber und lernen sich besser kennen. Während die Protagonisten ihre extreme Art mehr und mehr ablegen, kommen ihre nachvollziehbaren und liebenswürdigen Verhaltensweisen ans Licht.
Die Hintergrundgeschichte der beiden macht Sinn, aber irgendwie kommen Konflikte auf, die auf den nächsten Seiten schon wieder unwichtig sind und es werden andere in den Vordergrund gerückt. Und einiges ist mir zu dominant und wiederholend. Es nicht wie bei anderen Liebesgeschichten üblich, dass sich Spannung um und zwischen dem Paar aufbaut und dann in einem Konflikt im dritten Akt gipfelt. Eine „Geschichte zum Wohlfühlen“ steht hinten auf dem Buch, aber es ist vielmehr eine typische RomCom mit sehr vielen kleinen Dramen. Die versprochene Sprache der Liebe durch Bücher oder Blumen hat mir gefehlt, das hätte mehr Romantik in die Geschichte gebracht. Und irgendwie habe ich am Ende das Gefühl, dass die beiden nicht gänzlich zusammen passen, weil sie in ihrer Sturheit und dem Willen zu Bestimmen zu ähnlich sind, und dieses Gefühl macht mich am Ende einer Liebesgeschichte echt unzufrieden.
Fazit:
„Botanic Hearts“ besticht mit so einer wunderschönen Idee, die Bücher und Natur vereint. Noch dazu, weil die Autorin von einer ähnlichen wahren Begebenheit inspiriert wurde. Doch die Protagonisten sind Enemys-to-Lovers, die sich erst langsam zusammenfinden und dann immer wieder unwichtige kleine oder zu aufgebauschte große Dramen haben. Ich hätte mir in der Liebesgeschichte weniger Heiterkeit einer RomCom und mehr Romantik gewünscht.
2,5 Sterne
Bücher und Natur – die beiden schönsten Dinge im Leben, finde ich, da war dieses Buch ein Muss für mich! Zunächst findet die Bibliothek Platz in einem kleinen Schuppen, aber mit der Zeit wird dieser Ort immer schöner und die Vorlesestunden im Freien ein Genuss für die Besucher/innen. Der Park, die Arbeiten dort und die wieder aufblühenden Pflanzen werden sehr schön geschildert. Die Natur hat einen festen Platz in der Geschichte, Bücher eher indirekt durch die Aktionen, die von der Bibliothek angeboten werden. Ich würde so gerne selbst durch den Garten schlendern und dann in der Little Green Library stöbern!
Die beiden Protagonisten haben es mir anfangs nicht leicht gemacht. Jack ist abweisend und legt der Bibliothek immer wieder Steine in den Weg und Tansy ist ständig nur genervt von ihm und dementsprechend unfreundlich gestalten sich auch ihre Gespräche. Außerdem hat Tansy so eine Art an sich, die ich am ehesten mit tollpatschig beschreiben kann und stampft oft mit dem Fuß auf, wenn ihr was nicht passt. Jack ist oft dominant und fast schon aggressiv dabei. Durch Tansys Tochter Briar sehen die beiden auch bald eine andere Seiten von dem/der Gegenüber und lernen sich besser kennen. Während die Protagonisten ihre extreme Art mehr und mehr ablegen, kommen ihre nachvollziehbaren und liebenswürdigen Verhaltensweisen ans Licht.
Die Hintergrundgeschichte der beiden macht Sinn, aber irgendwie kommen Konflikte auf, die auf den nächsten Seiten schon wieder unwichtig sind und es werden andere in den Vordergrund gerückt. Und einiges ist mir zu dominant und wiederholend. Es nicht wie bei anderen Liebesgeschichten üblich, dass sich Spannung um und zwischen dem Paar aufbaut und dann in einem Konflikt im dritten Akt gipfelt. Eine „Geschichte zum Wohlfühlen“ steht hinten auf dem Buch, aber es ist vielmehr eine typische RomCom mit sehr vielen kleinen Dramen. Die versprochene Sprache der Liebe durch Bücher oder Blumen hat mir gefehlt, das hätte mehr Romantik in die Geschichte gebracht. Und irgendwie habe ich am Ende das Gefühl, dass die beiden nicht gänzlich zusammen passen, weil sie in ihrer Sturheit und dem Willen zu Bestimmen zu ähnlich sind, und dieses Gefühl macht mich am Ende einer Liebesgeschichte echt unzufrieden.
Fazit:
„Botanic Hearts“ besticht mit so einer wunderschönen Idee, die Bücher und Natur vereint. Noch dazu, weil die Autorin von einer ähnlichen wahren Begebenheit inspiriert wurde. Doch die Protagonisten sind Enemys-to-Lovers, die sich erst langsam zusammenfinden und dann immer wieder unwichtige kleine oder zu aufgebauschte große Dramen haben. Ich hätte mir in der Liebesgeschichte weniger Heiterkeit einer RomCom und mehr Romantik gewünscht.
2,5 Sterne