Wenn Gegensätze im Garten erblühen – Ein Wohlfühlroman mit Tiefgang

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zasette Avatar

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Der Roman entführt uns in eine Geschichte, die genauso stürmisch beginnt, wie sie später herzerwärmend wird. Im Mittelpunkt steht Tansy Perkins, eine Bibliothekarin, die für ihre Bücher und ihre kleine Tochter Briar lebt. Als ein gewaltiger Hurrikan auf Houston zusteuert, trifft Tansy eine impulsive Entscheidung: Sie rennt zurück in die Bibliothek, um zwei Wellensittiche vor dem Ertrinken zu retten. Dabei prallt sie wortwörtlich auf Jack Reid.

Jack arbeitet im angrenzenden botanischen Garten und ist das komplette Gegenteil von Tansy: wortkarg, streng und sichtlich genervt von ihrer riskanten Rettungsaktion. Er rettet sie und Briar zwar aus den Fluten, doch der erste Eindruck ist für beide Seiten eher negativ. Er hält sie für unvorsichtig, sie ihn für ein arrogantes „Arschloch“.

Vier Monate später kreuzen sich ihre Wege erneut. Tansys geliebte Bibliothek wurde durch das Hochwasser zerstört und soll dauerhaft geschlossen werden. Die einzige Rettung: Ein viermonatiger Testbetrieb direkt im botanischen Garten. Tansy muss nun beweisen, dass die Bibliothek unverzichtbar ist – und das ausgerechnet unter den Augen von Jack, der mittlerweile der stellvertretende Direktor des Gartens ist.

Was dieses Buch so besonders macht, ist die wunderbare Dynamik zwischen den Charakteren. Tansy ist eine sympathische Heldin, die trotz vieler Rückschläge kämpft. Die Chemie zwischen ihr und dem mürrischen Jack knistert von Anfang an, auch wenn sie es sich erst nicht eingestehen wollen. Besonders die Szenen mit der kleinen Briar geben der Geschichte eine ganz besondere Wärme.

„Botanic Hearts“ ist ein klassischer „Grumpy meets Sunshine“-Roman, der aber auch ernste Themen wie Verlust und Neuanfang anspricht. Wer Geschichten über Bücherliebe, Natur und eine Prise Romantik mag, wird dieses Buch lieben. Ein toller Schmöker für entspannte Lesestunden!