toller Titel

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Ausgehend vom Verlust der Habseligkeiten seiner Mutter entfaltet Leon Englers Debüt eine eindrucksvolle Familiengeschichte, die über Generationen hinweg von psychischen Erkrankungen geprägt ist. Dabei blickt der Erzähler nicht nur auf seine Vergangenheit, sondern auch die seiner Familie und auf seinen eigenen Weg als Psychologe.

Besonders interessant ist der kritische Blick auf die Einteilung psychischer Krankheiten, die teilweise an die Systematik eines Botanikers erinnert – wodurch auch der Titel verständlicher wird. Die Gedanken des Erzählers wirken dabei sehr nachvollziehbar, vor allem die Erkenntnis, dass jeder Mensch, der uns begegnet, uns prägt und verändert.

Ganz vom Hocker gehauen hat mich das Buch zwar nicht, dennoch war es durchgehend spannend und lesenswert. Daher für mich vier von fünf Sternen.