Bourbon, Lies & Sex

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kathibo Avatar

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Mit hat die Prämisse dieses Buches enorm zugesagt: Mord, Rätsel und Liebe, eine sehr gute Kombination. Auch der Schreibstil hat mich abgeholt und war sehr angenehm zu lesen. Nun aber zum großen Aber, weshalb das Buch so gar nicht für mich war: Die beiden Hauptcharaktere waren dermaßen notgeil füreinander und der Sex war (vermutlich um besonders „dreckig“ zu wirken) nicht nur ein Hauptthema, sondern war auch Teil eines meiner Meinung nach sehr ungelungenen Dirty Talks. Nun weiß ich nicht ob es an der Übersetzung lag; aber es war einfach irgendwie cringe. Wie aus einem Pornodrehbuch, wenn der Sex an sich eher Vanilla ist, es aber durch derbe Sprache plötzlich super versaut wirken soll. Das war einfach enorm unelegant gelöst. An sich mag ich Smut in Büchern, aber in Maßen. Hier hat es mich gestört, da es ein riesiger Punkt zwischen den beiden war. Ein Beispiel: der weibliche Hauptcharakter Laney ist nach einer sehr stark traumatisierenden und ermüdenden Zeit sofort geil auf unseren Hauptcharakter Grant, sobald sie ihn sieht und Worte mit ihm wechselt (andersherum natürlich auch). Und again: Starke - körperliche - Anziehung ist auch klasse in Büchern, aber es muss passen und nicht den Fokus von der eigentlich interessante Handlung weglenken. Also für mich war die Idee gut, aber es an sich nicht gelungen. Vielleicht muss ich das Buch nochmal lesen wenn ich meinen Eisprung haben, wer weiß.