Bourbon, Small-Town-Vibes und zwei Menschen, zwischen denen es lichterloh brennt. 🥃🔥
Worum geht es?
Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.
Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie. Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.
Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.
Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.
Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.
Meine Gedanken:
Ah. Ich hab’s geliebt.
Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.
Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.
Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.
Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.
Willkommen in Fiasco, Kentucky:
Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.
Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.
Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. 🤠
Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.
Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.
Und Fiasco?
Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.
Grant & Laney:
Die beiden sind einfach hot zusammen.
Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.
Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.
Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. 😅
Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.
Suspense & Geheimnisse:
Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.
Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?
Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.
Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.
Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.
Die Foxx-Familie:
Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.
Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.
Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.
Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.
Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.
Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.
Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.
Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.
Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.
Was bleibt?
Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.
Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.
Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.
Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?
Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.
Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.
🦉🦉🦉🦉🦉 / 5
Spice: 🔥🔥🔥🔥 / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: 🌙🌙🌙🌙🌙 / 5
Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. 🥃🔥🤎
Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.
Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie. Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.
Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.
Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.
Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.
Meine Gedanken:
Ah. Ich hab’s geliebt.
Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.
Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.
Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.
Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.
Willkommen in Fiasco, Kentucky:
Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.
Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.
Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. 🤠
Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.
Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.
Und Fiasco?
Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.
Grant & Laney:
Die beiden sind einfach hot zusammen.
Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.
Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.
Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. 😅
Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.
Suspense & Geheimnisse:
Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.
Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?
Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.
Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.
Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.
Die Foxx-Familie:
Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.
Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.
Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.
Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.
Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.
Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.
Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.
Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.
Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.
Was bleibt?
Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.
Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.
Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.
Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?
Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.
Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.
🦉🦉🦉🦉🦉 / 5
Spice: 🔥🔥🔥🔥 / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: 🌙🌙🌙🌙🌙 / 5
Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. 🥃🔥🤎