Eine tolle Familie, aber zu wenig Handlung

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Durch den Klappentext hatte ich mir von Bourbon & Lies wesentlich mehr erhofft. Die Geschichte klang nach einem spannenden Mischung aus Romance, Geheimnissen und Suspense.

Im Mittelpunkt steht Laney, die nach einem dramatischen Erlebnis im Zeugenschutzprogramm untergebracht wird und ausgerechnet bei der Familie Foxx in Fiasco landet. Dort trifft sie auf Grant, ein ehemaligen Polizisten, der nach dem gewaltsam Tod seiner großen Liebe den Polizeidienst aufgegeben hat. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine gewisse Spannung, gleichzeitig versuchen beide, ihre Geheimnisse für sich zu behalten.

Die Foxx-Familie hat mir dabei besonders gut gefallen. Man fühlt sich bei Ihnen schnell aufgehoben und auch die starken Nebenfiguren bringen Leben in die Geschichte. Das Kleinstadt- und Familiengefühl fand ich schön.

Leider war mir die Handlung insgesamt viel zu lang gezogen. Über lange Strecken passierte für mein Geschmack einfach zu wenig und habe mich immer wieder gefragt, wann endlich etwas spannendes passiert. Auch der Spice-Anteil war mir deutlich zu hoch und nahm für mich zu viel Raum ein.
Der Schreibstil waren sich angenehm und flüssig, konnte die fehlende Spannung für mich aber nicht ausgleichen. Das Ende kam dann im Gegensatz dazu sehr plötzlich und kurz.

Insgesamt hat das Buch gute Ansätze und sympathische Charaktere, konnte meine Erwartungen aber leider nicht erfüllen. Der Klappentext hat für mich deutlich mehr Spannung versprochen, als die Geschichte letztendlich gehalten hat.