Interessant
Ich muss zugeben, dass ich normalerweise kein allzu großer Fan davon bin, wenn Personen auf einem Buchcover abgebildet sind. Bei Bourbon & Lies von Victoria Wilder war das für mich allerdings eine große Ausnahme, denn in diesem Fall finde ich, dass das Cover den Vibe der Geschichte wirklich gut einfängt. Es wirkt passend zur Atmosphäre des Buches und vermittelt bereits vor dem Lesen einen Eindruck davon, was einen erwartet. Gerade die Kombination aus dem eher rauen Look und der dargestellten Figur passt für mich gut zu den Cowboy-Vibes, die sich auch innerhalb der Geschichte wiederfinden.
Die Grundidee der Geschichte fand ich grundsätzlich interessant. Besonders die männliche Hauptfigur konnte bei mir mit ihrer Mischung aus Cowboy-Vibes und Ex-Cop durchaus punkten. Diese Kombination fand ich spannend und irgendwie anders, als ich es zunächst erwartet hatte. Seine Vergangenheit und seine Art haben der Geschichte eine gewisse interessante Dynamik gegeben, auch wenn ich nicht sagen würde, dass er für mich zu einer absoluten Lieblingsfigur geworden ist. Trotzdem war er definitiv der Charakter, der bei mir am meisten Eindruck hinterlassen hat.
Mit der weiblichen Hauptfigur hatte ich dagegen etwas mehr Schwierigkeiten. Ich konnte mir während des Lesens ehrlich gesagt keine eindeutige Meinung zu ihr bilden. Sie war für mich weder besonders unsympathisch noch außergewöhnlich interessant, sondern blieb emotional eher etwas auf Abstand. Dadurch konnte ich ihre Perspektive und ihre Entscheidungen nicht immer so gut greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das hat zwar nicht grundsätzlich verhindert, dass ich der Handlung folgen konnte, aber eine stärkere Verbindung zu ihr hätte die Geschichte für mich vermutlich noch besser funktioniert.
Die Handlung selbst fand ich interessant und grundsätzlich unterhaltsam. Es gab einige Aspekte, die meine Aufmerksamkeit halten konnten, auch wenn ich nicht durchgehend vollkommen gefesselt war. Insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte für mich vor allem durch einzelne Elemente funktioniert hat, anstatt mich als Gesamtpaket komplett zu überzeugen. Dabei muss ich auch ehrlich sagen, dass mich der Spice definitiv mehr gepackt hat als alles andere. Die entsprechenden Szenen waren für mich tatsächlich die Momente, die am meisten Spannung und Interesse erzeugt haben. Wenn ich also entscheiden müsste, welcher Teil des Buches mir am stärksten im Gedächtnis geblieben ist, wäre es wahrscheinlich genau dieser.
Was mir außerdem gefallen hat, ist, dass das Buch insgesamt einen recht eigenen Ton mitbringt. Die Atmosphäre war für mich stellenweise sogar stärker als die eigentliche Charakterentwicklung. Gerade dieses Zusammenspiel aus ländlichem Setting, der etwas raueren Ausstrahlung und den persönlichen Hintergründen der Figuren hat dafür gesorgt, dass sich die Geschichte nicht völlig beliebig angefühlt hat. Trotzdem hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass noch etwas mehr Tiefe möglich gewesen wäre. Einige Entwicklungen hätten mich wahrscheinlich stärker erreicht, wenn ich die Figuren emotional besser verstanden hätte. So blieb vieles für mich eher an der Oberfläche, was schade war, weil die Ausgangslage durchaus Potenzial hatte. Deshalb würde ich das Buch insgesamt eher empfehlen, wenn man keine allzu hohen Erwartungen mitbringt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ich die Geschichte schlecht fand. Ganz im Gegenteil: Ich denke, Bourbon & Lies kann durchaus eine nette Lektüre für zwischendurch sein. Besonders wenn man Cowboy-Vibes, eine etwas ungewöhnliche männliche Hauptfigur und eine ordentliche Portion Spice mag, könnte das Buch durchaus interessant sein. Für mich hat es allerdings nicht ganz gereicht, um mich vollständig zu überzeugen. Dafür hat mir an manchen Stellen einfach die emotionale Verbindung zu den Figuren gefehlt und auch die Handlung konnte mich nicht immer gleichermaßen abholen.
Unterm Strich würde ich Bourbon & Lies deshalb als eine solide und unterhaltsame Geschichte für zwischendurch beschreiben. Das Cover gefällt mir überraschend gut und passt für mich sehr schön zum Inhalt, obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Covern mit Personen bin. Die Kombination aus Cowboy und Ex-Cop fand ich bei ihm spannend, während ich mit ihr leider nicht richtig warm geworden bin. Die Handlung war interessant, aber am meisten angesprochen hat mich letztendlich der Spice. Ich bin deshalb nicht zu hundert Prozent überzeugt, würde das Buch aber auch nicht als Enttäuschung bezeichnen. Für einen entspannten Lesetag, an dem man einfach etwas Unterhaltsames mit einem gewissen Spice-Faktor sucht, kann Bourbon & Lies durchaus funktionieren. Insgesamt bleibt bei mir daher ein eher positiver, aber gleichzeitig zurückhaltender Eindruck zurück.
Die Grundidee der Geschichte fand ich grundsätzlich interessant. Besonders die männliche Hauptfigur konnte bei mir mit ihrer Mischung aus Cowboy-Vibes und Ex-Cop durchaus punkten. Diese Kombination fand ich spannend und irgendwie anders, als ich es zunächst erwartet hatte. Seine Vergangenheit und seine Art haben der Geschichte eine gewisse interessante Dynamik gegeben, auch wenn ich nicht sagen würde, dass er für mich zu einer absoluten Lieblingsfigur geworden ist. Trotzdem war er definitiv der Charakter, der bei mir am meisten Eindruck hinterlassen hat.
Mit der weiblichen Hauptfigur hatte ich dagegen etwas mehr Schwierigkeiten. Ich konnte mir während des Lesens ehrlich gesagt keine eindeutige Meinung zu ihr bilden. Sie war für mich weder besonders unsympathisch noch außergewöhnlich interessant, sondern blieb emotional eher etwas auf Abstand. Dadurch konnte ich ihre Perspektive und ihre Entscheidungen nicht immer so gut greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das hat zwar nicht grundsätzlich verhindert, dass ich der Handlung folgen konnte, aber eine stärkere Verbindung zu ihr hätte die Geschichte für mich vermutlich noch besser funktioniert.
Die Handlung selbst fand ich interessant und grundsätzlich unterhaltsam. Es gab einige Aspekte, die meine Aufmerksamkeit halten konnten, auch wenn ich nicht durchgehend vollkommen gefesselt war. Insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte für mich vor allem durch einzelne Elemente funktioniert hat, anstatt mich als Gesamtpaket komplett zu überzeugen. Dabei muss ich auch ehrlich sagen, dass mich der Spice definitiv mehr gepackt hat als alles andere. Die entsprechenden Szenen waren für mich tatsächlich die Momente, die am meisten Spannung und Interesse erzeugt haben. Wenn ich also entscheiden müsste, welcher Teil des Buches mir am stärksten im Gedächtnis geblieben ist, wäre es wahrscheinlich genau dieser.
Was mir außerdem gefallen hat, ist, dass das Buch insgesamt einen recht eigenen Ton mitbringt. Die Atmosphäre war für mich stellenweise sogar stärker als die eigentliche Charakterentwicklung. Gerade dieses Zusammenspiel aus ländlichem Setting, der etwas raueren Ausstrahlung und den persönlichen Hintergründen der Figuren hat dafür gesorgt, dass sich die Geschichte nicht völlig beliebig angefühlt hat. Trotzdem hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass noch etwas mehr Tiefe möglich gewesen wäre. Einige Entwicklungen hätten mich wahrscheinlich stärker erreicht, wenn ich die Figuren emotional besser verstanden hätte. So blieb vieles für mich eher an der Oberfläche, was schade war, weil die Ausgangslage durchaus Potenzial hatte. Deshalb würde ich das Buch insgesamt eher empfehlen, wenn man keine allzu hohen Erwartungen mitbringt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ich die Geschichte schlecht fand. Ganz im Gegenteil: Ich denke, Bourbon & Lies kann durchaus eine nette Lektüre für zwischendurch sein. Besonders wenn man Cowboy-Vibes, eine etwas ungewöhnliche männliche Hauptfigur und eine ordentliche Portion Spice mag, könnte das Buch durchaus interessant sein. Für mich hat es allerdings nicht ganz gereicht, um mich vollständig zu überzeugen. Dafür hat mir an manchen Stellen einfach die emotionale Verbindung zu den Figuren gefehlt und auch die Handlung konnte mich nicht immer gleichermaßen abholen.
Unterm Strich würde ich Bourbon & Lies deshalb als eine solide und unterhaltsame Geschichte für zwischendurch beschreiben. Das Cover gefällt mir überraschend gut und passt für mich sehr schön zum Inhalt, obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Covern mit Personen bin. Die Kombination aus Cowboy und Ex-Cop fand ich bei ihm spannend, während ich mit ihr leider nicht richtig warm geworden bin. Die Handlung war interessant, aber am meisten angesprochen hat mich letztendlich der Spice. Ich bin deshalb nicht zu hundert Prozent überzeugt, würde das Buch aber auch nicht als Enttäuschung bezeichnen. Für einen entspannten Lesetag, an dem man einfach etwas Unterhaltsames mit einem gewissen Spice-Faktor sucht, kann Bourbon & Lies durchaus funktionieren. Insgesamt bleibt bei mir daher ein eher positiver, aber gleichzeitig zurückhaltender Eindruck zurück.