Spicy-Anteil überschattet die Crime-Storyline

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majava Avatar

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Ich bin ein großer Western-Fan und vor allem die Serie „Yellowstone“ hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, da es vom Klappentext her schon sehr viel Spannung und Western-Feeling versprochen hat. Doch leider war dann am Ende die Storyline so ganz anders, als ich es mir gedacht habe.

Ich habe nichts gegen spicy Passagen in Büchern. Aber hier wurde in meinen Augen etwas übertrieben. Hier geht es von Anfang an schon fast nur um das Eine und die Spannung wird dadurch etwas herausgenommen, denn die anderen Geschichten geraten damit total in den Hintergrund. Auch war der Crime-Plot teilweise verwirrend und man wird lange in Ungewissheit gelassen, was eigentlich wirklich Thema ist.

Der Schreibstil ist gerade bei diesen Passagen auch recht vulgär und kenne ich so fast gar nicht von spicy Büchern. Alles ein bisschen too much.. Ansonsten aber gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Er ist bildlich und man fühlt sich gleich bei der Familie Foxx zuhause, auch wenn es sich hier nicht um die typischen Cowboys handelt.

Ein Pluspunkt ist, dass die Nebenfiguren einfach super interessant beschrieben werden. Hier gibt es den ein oder anderen Charakter, den ich so richtig in mein Herz geschlossen habe. Vor allem Hadley hat für mich auf jeden Fall ein eigenes Band der Reihe verdient, denn in ihrer Figur liegt ganz viel Potential.

Ob ich jedoch einen zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn der Spicy-Anteil und das Vulgäre etwas heruntergeschraubt werden. Aber für dieses Band kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben, da ich doch etwas anderes erwartet habe.