Unterhaltsamer Auftakt der Reihe mit kleinen Schwächen
Die Geschichte ist gar nicht so leicht zu bewerten. Die Idee hat mir gefallen und das Setting hat Spaß gemacht. Die Brennerei wurde bildhaft beschrieben und einzelne Prozesse verständlich erklärt. Die Handlung beginnt düster und erinnert eher an einen Psychothriller. Im weiteren Verlauf flacht die Geschichte aber immer mehr ab, leider! Letztlich geht es bei Laney und Grant nur darum, wie attraktiv sie sich finden und wann sie miteinander schlafen. Es fehlt eindeutig an tiefe und dieser Zeugenschutz ist nicht wirklich gut erklärt. Die Hintergründe werden erst kurz vor Schluss offenbart und prallen auf den Leser innerhalb weniger Seiten ein. Dazwischen gibt es zwar humorvolles Geplänkel, emotionale Dialoge und man lernt die Charaktere kennen, aber auch viele Wiederholungen der einzelnen Gefühlswelten. Das zieht sich stellenweise in die Länge. Der Spiceanteil hält sich in Grenzen und ich empfinde ihn nicht so präsent, dass es mich gestört hätte. Die Sprache ist manchmal vulgär und die Wörter Baby, Cowboy und Süße nerven auf die Dauer etwas.
Bourbon & Lies ist ein guter Auftakt der Reihe um die Foxx Brüder. Hier und da hat die Geschichte ihre Längen und die Spannung ist am Ende leider zu kurz gekommen und hätte mehr aufgeteilt werden können. So lernt man gerade im Mittelteil eher die folgenden Charaktere kennen und Laney und Grant geraten etwas in den Hintergrund.
Bourbon & Lies ist ein guter Auftakt der Reihe um die Foxx Brüder. Hier und da hat die Geschichte ihre Längen und die Spannung ist am Ende leider zu kurz gekommen und hätte mehr aufgeteilt werden können. So lernt man gerade im Mittelteil eher die folgenden Charaktere kennen und Laney und Grant geraten etwas in den Hintergrund.