Ein leiser, berührender Roman
„...Letztes Jahr hatte Elisa einen insektenfreundlichen Naschgarten für eine Wohnanlage angelegt und ihn binnen vier Monaten zurückbauen lassen müssen. Auf eigene Kosten. Die Eltern der Kinder, die sich an den dornenarmen Brom- und Himbeerpflanzen dennoch gepiekst hatten oder von einer Biene gestochen worden waren, hatten mit einer Klage gedroht…“
Elisa ist Landschaftsarchitektin. Sie geht in ihrem Beruf auf. Die Arbeit ist ihr alles. Dann aber kommt der Anruf des Vaters.
Die Autorin hat eine berührende Familiengeschichte geschrieben. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er lässt viel Raum für die Emotionen der Protagonisten.
Zwar arbeitet Elisa gerade an einem neuen Projekt, doch sie sagt zu, sich einige Tage um das Haus des Vaters auf Rügen zu kümmern. Seine Informationen waren nicht sehr umfangreich. Um so größer ist der Schock, den Elisa erfährt, als sie das Haus sieht. Es ist ein Sanierungsobjekt ohne fließend Wasser. Internet gibt es nur auf den umliegenden Erhebungen. Hinzu kommt, dass Elisa ihren Vater nie verziehen hat, dass er die Familie verlassen hat, als sie acht Jahre alt war.
Im Haus findet sie außerdem Aurel, einen verrenteten Hütehund vor. Per, ein Bekannter des Vaters, erklärt ihr, warum er den Hund nicht nehmen kann.
„...Einmal Hütehund, immer Hütehund. Jede Herde, egal wie klein, egal aus welchen Tieren sie besteht, versetzt ihn zurück in Alarmbereitschaft. Verrentetten Hütehunden muss man erst beibringen, was Entspannung bedeuten...“
Das bedeutet auch, dass keiner den Hund aufnehmen kann, der selbst Tiere hat.
Als Elisa sich in Haus und Garten näher umsieht, erlebt sie zwei Überraschungen. Auf dem Dachboden findet sie, größtenteils verklebt mit Zeitungspapier, ein altes Gemälde. Und hinter der wilden Brombeerhecke gibt es alte Gewächshäuser.
Der kurze Krankenhausaufenthalt des Vaters erweist sich als langwierig, denn es geht um eine Herzoperation mit tiefgreifenden Folgen. Sehr behutsam nähern sich Vater und Tochter an. Gleichzeitig hinterfragt Elisa, ob ihre Arbeit in Berlin wirklich das ist, was sie will. Sie sieht das Potential im Garten des Vaters.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier wurde ein altes Thema neu dargestellt. Man hätte früher miteinander reden sollen.
Elisa ist Landschaftsarchitektin. Sie geht in ihrem Beruf auf. Die Arbeit ist ihr alles. Dann aber kommt der Anruf des Vaters.
Die Autorin hat eine berührende Familiengeschichte geschrieben. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er lässt viel Raum für die Emotionen der Protagonisten.
Zwar arbeitet Elisa gerade an einem neuen Projekt, doch sie sagt zu, sich einige Tage um das Haus des Vaters auf Rügen zu kümmern. Seine Informationen waren nicht sehr umfangreich. Um so größer ist der Schock, den Elisa erfährt, als sie das Haus sieht. Es ist ein Sanierungsobjekt ohne fließend Wasser. Internet gibt es nur auf den umliegenden Erhebungen. Hinzu kommt, dass Elisa ihren Vater nie verziehen hat, dass er die Familie verlassen hat, als sie acht Jahre alt war.
Im Haus findet sie außerdem Aurel, einen verrenteten Hütehund vor. Per, ein Bekannter des Vaters, erklärt ihr, warum er den Hund nicht nehmen kann.
„...Einmal Hütehund, immer Hütehund. Jede Herde, egal wie klein, egal aus welchen Tieren sie besteht, versetzt ihn zurück in Alarmbereitschaft. Verrentetten Hütehunden muss man erst beibringen, was Entspannung bedeuten...“
Das bedeutet auch, dass keiner den Hund aufnehmen kann, der selbst Tiere hat.
Als Elisa sich in Haus und Garten näher umsieht, erlebt sie zwei Überraschungen. Auf dem Dachboden findet sie, größtenteils verklebt mit Zeitungspapier, ein altes Gemälde. Und hinter der wilden Brombeerhecke gibt es alte Gewächshäuser.
Der kurze Krankenhausaufenthalt des Vaters erweist sich als langwierig, denn es geht um eine Herzoperation mit tiefgreifenden Folgen. Sehr behutsam nähern sich Vater und Tochter an. Gleichzeitig hinterfragt Elisa, ob ihre Arbeit in Berlin wirklich das ist, was sie will. Sie sieht das Potential im Garten des Vaters.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier wurde ein altes Thema neu dargestellt. Man hätte früher miteinander reden sollen.