Eine Einladung zum Durchatmen: Vom Großstadttrubel in den Garten des Gutshauses
Simone Veenstras „Brombeerblaue Tage“ ist wie ein langes, tiefes Ausatmen nach einer stressigen Woche. Der Roman fängt das Lebensgefühl einer Generation ein, die im Hamsterrad der Großstadt feststeckt, und zeigt auf unaufgeregte Weise einen Weg heraus – hinein in die Natur und zu sich selbst. Wenn auch mit Hindernissen: Wer bin ich und was will ich?
Die Geschichte nimmt uns mit auf die Reise von Elisa: Der Alltag in der Metropole ist laut, schnell und fordernd. Als die Protagonistin jedoch gezwungen ist, einen Gang zurückzuschalten und Zeit in einem ländlichen Garten zu verbringen – im maroden Gutshaus ihres Vaters ohne Komfort -ändert sich alles. Was anfangs ein unfreiwilliges Exil ist, entpuppt sich schnell als heilender Rückzugsort, Reise in die Vergangenheit und zu neuen Menschen und Tieren hin.
Der größte Pluspunkt des Buches ist die Darstellung der Entschleunigung. Veenstra gelingt es sehr gut, die Entschleunigung im ganzen Text vorhanden sein zu lassen und auch ohne massive Spannungsbögen nicht langweilig zu sein. Die diversen emotionalen Spannungen von Elisa und ihrem Leben geben dabei ein seichtes auf und ab: digital beruflich in Berlin – im Garten neues Entdeckend – ihren Vater im Krankenhaus begleitend.
Die Geschichte nimmt sich, passend zum Thema, viel Zeit. Der Vater-Tochter Konflikt bekommt einen angemessenen Raum, dahingegen bleiben viele andere Personen etwas Flach und hätten noch etwas mehr Charakter und Zeit in der Geschichte bekommen können.
Für die unfassbar vielen Beschreibungen des Gartens lohnt sich parallel zum Buch (für neugierige unwissende) ein Nachschlagewerk für all die benannten Blumen und Sträucher. Die Beschreibungen des Gartens sind ohne das Wissen um die ein oder andere Pflanze nicht immer nachvollziehbar.
„Brombeerblaue Tage“ ist ein warmherziger Wohlfühlroman und eine Liebeserklärung an das Gärtnern und die Anwendung von Pflanzen. Wer Sehnsucht nach einer Auszeit vom Großstadtlärm hat und ein Buch sucht, das den Puls herunterschrauben lässt, wird diese Geschichte gut finden. Ein lesenswertes Buch für sonnige Abende im Grünen!
Die Geschichte nimmt uns mit auf die Reise von Elisa: Der Alltag in der Metropole ist laut, schnell und fordernd. Als die Protagonistin jedoch gezwungen ist, einen Gang zurückzuschalten und Zeit in einem ländlichen Garten zu verbringen – im maroden Gutshaus ihres Vaters ohne Komfort -ändert sich alles. Was anfangs ein unfreiwilliges Exil ist, entpuppt sich schnell als heilender Rückzugsort, Reise in die Vergangenheit und zu neuen Menschen und Tieren hin.
Der größte Pluspunkt des Buches ist die Darstellung der Entschleunigung. Veenstra gelingt es sehr gut, die Entschleunigung im ganzen Text vorhanden sein zu lassen und auch ohne massive Spannungsbögen nicht langweilig zu sein. Die diversen emotionalen Spannungen von Elisa und ihrem Leben geben dabei ein seichtes auf und ab: digital beruflich in Berlin – im Garten neues Entdeckend – ihren Vater im Krankenhaus begleitend.
Die Geschichte nimmt sich, passend zum Thema, viel Zeit. Der Vater-Tochter Konflikt bekommt einen angemessenen Raum, dahingegen bleiben viele andere Personen etwas Flach und hätten noch etwas mehr Charakter und Zeit in der Geschichte bekommen können.
Für die unfassbar vielen Beschreibungen des Gartens lohnt sich parallel zum Buch (für neugierige unwissende) ein Nachschlagewerk für all die benannten Blumen und Sträucher. Die Beschreibungen des Gartens sind ohne das Wissen um die ein oder andere Pflanze nicht immer nachvollziehbar.
„Brombeerblaue Tage“ ist ein warmherziger Wohlfühlroman und eine Liebeserklärung an das Gärtnern und die Anwendung von Pflanzen. Wer Sehnsucht nach einer Auszeit vom Großstadtlärm hat und ein Buch sucht, das den Puls herunterschrauben lässt, wird diese Geschichte gut finden. Ein lesenswertes Buch für sonnige Abende im Grünen!