Entschleunigend
Allein schon der Titel "Brombeerblaue Tage" von der Autorin Simone Veenstra hat mir zugesagt, denn für mich gibt es im Sommer kaum etwas Schöneres, als Brombeeren zu pflücken.
Dabei stehen die Brombeeren für die Verwahrlosung des Hauses von Elisas Großmutter Johanna auf Rügen, das ihr Vater Henk nicht gepflegt hat. Nachdem ihr Vater sie während seines Krankenhausaufenthalts bittet, sich um das Haus zu kümmern, ist Elisa zunächst geschockt von dem Anblick. Mit der Zeit lernt sie, dem Haus ohne Wasser oder Internet etwas Gutes abzugewinnen.
Besonders positiv finde ich an dem Roman, dass die viel beschäftigte Protagonistin zur Ruhe kommt. Der Roman wirkt also nicht nur auf sie, sondern auch auf den Leser entschleunigend! Das gelingt nicht nur durch die Geschichte und die bildhafte Sprache, sondern auch durch die botanischen Erklärungen von wildwachsenden Pflanzen wie Labkraut oder Ringelblume.
Zudem gefällt mir das Cover mit dem brombeerfarbenen Sonnenuntergang sehr gut!
Fazit: Ein Roman, der zur Ruhe aufruft und bewegt.
Dabei stehen die Brombeeren für die Verwahrlosung des Hauses von Elisas Großmutter Johanna auf Rügen, das ihr Vater Henk nicht gepflegt hat. Nachdem ihr Vater sie während seines Krankenhausaufenthalts bittet, sich um das Haus zu kümmern, ist Elisa zunächst geschockt von dem Anblick. Mit der Zeit lernt sie, dem Haus ohne Wasser oder Internet etwas Gutes abzugewinnen.
Besonders positiv finde ich an dem Roman, dass die viel beschäftigte Protagonistin zur Ruhe kommt. Der Roman wirkt also nicht nur auf sie, sondern auch auf den Leser entschleunigend! Das gelingt nicht nur durch die Geschichte und die bildhafte Sprache, sondern auch durch die botanischen Erklärungen von wildwachsenden Pflanzen wie Labkraut oder Ringelblume.
Zudem gefällt mir das Cover mit dem brombeerfarbenen Sonnenuntergang sehr gut!
Fazit: Ein Roman, der zur Ruhe aufruft und bewegt.