Facettenreiche und berührende Geschichte

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isabell Avatar

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Elisa ist Landschaftsarchitektin. lebt in einer Wohnung in Berlin und ihr Wunsch Gärten zu gestalten, die dem Ökosystem dienlich sind, entpuppt sich in der Realität als sehr stressig. Ihre Auftraggeber haben ständig Änderungswünsche und außerdem wollen sie den Preis drücken bzw. wollen nicht bezahlen. Elisas Kindheit war nicht einfach für sie, da ihr Vater, als sie Kind war, von der Bildfläche verschwand und sich nur noch zu Feiertagen meldete. Jetzt meldet sich ihr Vater unvermittelt bei ihr, da er ihre Hilfe benötigt, weil er ins Krankenhaus muss und auf Rügen sein Gutshaus nebst Hund versorgt werden soll. Auf was sie sich eingelassen hat, das zeigt sich erst bei ihrer Ankunft.
Mich hat dieser Roman schon durch Titel und Cover begeistert, denn widerspenstige, dornige Brombeeren kenne ich durch meinen eigenen Garten und ich liebe Pflanzen solange es sich nicht um dornige Gewächse handelt. Die Geschichte handelt jedoch nicht nur von Pflanzen, wobei immer einzelne Steckbriefe von Pflanzen den Roman "unterbrechen", sondern es geht um eine Vater-Tochter-Beziehung, um Haltung und Liebe zur Natur, um Liebe in verschiedenen Altersphasen, um Familie, um Kommunikation, um Geheimnisse sowie die Geschichte der Vergangenheit von dem Gutshaus des Vaters. Neben Elisa als Hauptfigur, ihrem Vater, dem Hund Aurel gibt es noch Menschen aus dem Umfeld, die eine Rolle spielen.
Fünf Sterne für einen facettenreichen Roman, der mich sehr berührt hat