Nicht realistisch
Brombeerblaue Tage“ von Simone Veenstra wurde als Hardcover vom Rowohlt Verlag herausgegeben. Mit brombeerlila Schmutzblättern und pflanzengrünem Einband ist die Buchgestaltung ganz nah am Thema. Dazu ein lila Lesebändchen, ein Schutzumschlag, der Brombeeren und ein altes Haus zeigt – da ist der Kauf leicht. Auch der Titel ist sehr schön.
Schön ist auch , dass den Kapiteln ein Pflanzenporträt vorangestellt ist. Zusammenhänge mit dem nachfolgenden Text konnte ich nicht herstellen.
Das Buch handelt von der Landschaftsarchitektin Elisa, die auf Rügen ihren kranken Vater im Krankenhaus betreut und sich dazu um das verwilderte Grundstück seines Anwesens kümmert.
Der Beruf der Landschaftsarchitektin stellt keine Kulisse dar, sondern ist ein zentraler Punkt. Elisas Leben ist von den beruflichen Anforderungen geprägt und eingeengt.
In der Danksagung erfährt man, dass sich die Autorin bei entsprechenden Planungsbüros und Landschaftsarchitekten informiert hat. Aber ich finde, die Umsetzung in das fiktive Leben der Elisa ist nicht gelungen. Dinge werden überzogen, auch falsch dargestellt. Wer sich ein wenig mit Pflanzen auskennt, wird öfter verwundert sein. So ist es mir ein Rätsel, wie Brombeeren mehrere GewächsHÄUSER völlig überwuchern können, dabei aber an wenigen Tagen mit einer Motorsäge zurückgeschnitten werden können. In den Gewächshäusern sind ohne Wasserzufuhr, Lichteinfall (man denke an die überwuchernden Brombeeren) und ohne jegliche Pflege über Jahrzehnte die ursprünglichen Kulturpflanzen erhalten. Sorry, aber das geht so nicht. Für den Handlungsfaden sollte es keine Rolle spielen, aber gerade weil die Profession der Protagonistin so ein zentrales Thema ist, stört es mich sehr.
Dass die Faktoren Zeitdruck, finanzielle Unsicherheit und einengende Rahmenbedingungen den Beruf schwierig machen, ist zumindest richtig.
Der Schreibstil ist schlicht, die Handlung vorhersehbar. Da hätte man wirklich mehr draus machen können.
Keine Empfehlung.
Schön ist auch , dass den Kapiteln ein Pflanzenporträt vorangestellt ist. Zusammenhänge mit dem nachfolgenden Text konnte ich nicht herstellen.
Das Buch handelt von der Landschaftsarchitektin Elisa, die auf Rügen ihren kranken Vater im Krankenhaus betreut und sich dazu um das verwilderte Grundstück seines Anwesens kümmert.
Der Beruf der Landschaftsarchitektin stellt keine Kulisse dar, sondern ist ein zentraler Punkt. Elisas Leben ist von den beruflichen Anforderungen geprägt und eingeengt.
In der Danksagung erfährt man, dass sich die Autorin bei entsprechenden Planungsbüros und Landschaftsarchitekten informiert hat. Aber ich finde, die Umsetzung in das fiktive Leben der Elisa ist nicht gelungen. Dinge werden überzogen, auch falsch dargestellt. Wer sich ein wenig mit Pflanzen auskennt, wird öfter verwundert sein. So ist es mir ein Rätsel, wie Brombeeren mehrere GewächsHÄUSER völlig überwuchern können, dabei aber an wenigen Tagen mit einer Motorsäge zurückgeschnitten werden können. In den Gewächshäusern sind ohne Wasserzufuhr, Lichteinfall (man denke an die überwuchernden Brombeeren) und ohne jegliche Pflege über Jahrzehnte die ursprünglichen Kulturpflanzen erhalten. Sorry, aber das geht so nicht. Für den Handlungsfaden sollte es keine Rolle spielen, aber gerade weil die Profession der Protagonistin so ein zentrales Thema ist, stört es mich sehr.
Dass die Faktoren Zeitdruck, finanzielle Unsicherheit und einengende Rahmenbedingungen den Beruf schwierig machen, ist zumindest richtig.
Der Schreibstil ist schlicht, die Handlung vorhersehbar. Da hätte man wirklich mehr draus machen können.
Keine Empfehlung.