Pflanzenroman
Ein Bauernhof auf Rügen. Ein zerrüttetes Vater- Tochter- Verhältnis. Dazu die vielfältige Welt der Pflanzen. Willkommen bei „Brombeerblaue Tage“.
Elisa ist Landschaftsarchitektin in Berlin. Gerade als sie einen neuen Job annehmen möchte, ereilt sie ein Anruf ihres Vaters mit der Bitte, während eines Krankenhausaufenthaltes um Haus und Hof auf Rügen zu kümmern. Vor Ort erwartet sie die eine oder andere Überraschung…
Simone Veenstras Roman hat eine interessante Grundlage. Bereits zu Beginn frage ich mich, was zwischen Vater und Tochter steht. Ich bin neugierig, wie sich das Beziehungskomplex entwickelt und was Elisa auf Rügen erlebt.
Elisas Erlebnisse werden in einer frischen, alltagsnahen Sprache erzählt. Sei es der Job, das Haus des Vaters- ich habe besonders zu Beginn Setting und Gegebenheiten vor Augen, was den Roman für mich leicht lesbar macht. Es wird weder nach Spannung geächzt, noch mit wirren Konstruktionen gearbeitet. Viel mehr rückt etwas in den Mittelpunkt, was sowohl für Elisa in ihrem Beruf als auch für ihren Vater im persönlichen Leben wichtig ist: die Welt der Pflanzen.
Anders als einige Charaktere werden die Pflanzen und die Natur auf Rügen ausführlich beschrieben. Es gibt Informationstexte zu den Pflanzen und Elisa lernt viel über Rügens Natur, was sie ihrem Vater stückweise näher bringt. Hier möchte ich hervorheben, dass die Texte über die Pflanzen zu den Kapiteln passen und als Struktur dienen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin im ähnlichen Maße auf die Charaktere eingeht. Sowohl Elisa, ihr Vater als auch die Nebencharaktere bleiben mit größtenteils fremd. Gleiches gilt für die Beweggründe, die aus meiner Sicht unzureichend erläutert werden. Hier sehe ich noch Potenzial und gebe den ruhigen Pflanzenroman vier Sterne.
Elisa ist Landschaftsarchitektin in Berlin. Gerade als sie einen neuen Job annehmen möchte, ereilt sie ein Anruf ihres Vaters mit der Bitte, während eines Krankenhausaufenthaltes um Haus und Hof auf Rügen zu kümmern. Vor Ort erwartet sie die eine oder andere Überraschung…
Simone Veenstras Roman hat eine interessante Grundlage. Bereits zu Beginn frage ich mich, was zwischen Vater und Tochter steht. Ich bin neugierig, wie sich das Beziehungskomplex entwickelt und was Elisa auf Rügen erlebt.
Elisas Erlebnisse werden in einer frischen, alltagsnahen Sprache erzählt. Sei es der Job, das Haus des Vaters- ich habe besonders zu Beginn Setting und Gegebenheiten vor Augen, was den Roman für mich leicht lesbar macht. Es wird weder nach Spannung geächzt, noch mit wirren Konstruktionen gearbeitet. Viel mehr rückt etwas in den Mittelpunkt, was sowohl für Elisa in ihrem Beruf als auch für ihren Vater im persönlichen Leben wichtig ist: die Welt der Pflanzen.
Anders als einige Charaktere werden die Pflanzen und die Natur auf Rügen ausführlich beschrieben. Es gibt Informationstexte zu den Pflanzen und Elisa lernt viel über Rügens Natur, was sie ihrem Vater stückweise näher bringt. Hier möchte ich hervorheben, dass die Texte über die Pflanzen zu den Kapiteln passen und als Struktur dienen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin im ähnlichen Maße auf die Charaktere eingeht. Sowohl Elisa, ihr Vater als auch die Nebencharaktere bleiben mit größtenteils fremd. Gleiches gilt für die Beweggründe, die aus meiner Sicht unzureichend erläutert werden. Hier sehe ich noch Potenzial und gebe den ruhigen Pflanzenroman vier Sterne.