Zwischen einem Exkurs in die Botanik und der Frage „Wer will ich werden?“
„Brombeerblaue Tage“ begleitet die Landschaftsarchitektin Elisa auf eine ungeplanten Reise. Ihr Vater bittet sie, während seiner Abwesenheit nach seinem Haus zu schauen und so verschlägt es sie aus dem Großstadttrubel Berlins in die abgelegene Idylle eines Ortes auf die Westseite von Rügen. Vor Ort wird sie mit einigen Herausforderungen konfrontiert: von auf den ersten Blick unfreundlichen Nachbarn, über den abenteuerlichen Zustand des Hauses, bis hin zu Funklöchern, die das Arbeiten mit Berliner Kollegen erschweren.
Ein Thema, dass sich durch das ganze Buch rankt, ist die Botanik. So werden die einzelnen Kapitel beispielsweise nicht durch eine Nummerierung kenntlich gemacht, sondern durch Steckbriefe verschiedener Pflanzen voneinander getrennt. Während man der Geschichte folgt, begegnen einem viele bekannte und unbekannte Pflanzen sowie allerhand dazugehörige Eigenschaften, Verwendungszwecke und passende Pflegezusammenhänge.
Durch detaillierte Beschreibungen der Umgebung, den vorherrschenden Gerüchen und Farben lässt das Buch den Leser problemlos in die Szenerie eintauchen und zeichnet dabei Bilder von naturbelassener Weite, verwunschenen Gewächshäusern und idyllischen Lichtungen.
Während Elisa mit Haus und Umgebung warm wird, beschäftigt sie die außerdem das Geraderücken der Beziehung zu ihrem Vater sowie die Fragen ‚Wer will ich sein? Wer will ich werden?‘. Sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene findet sie in der Ruhe und Kraft der Natur die Gelegenheit bisherige Entscheidungen und Muster zu hinterfragen und die Frage nach der Zukunft wird lauter.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Mit Momenten zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken war es alles in allem kurzweilig, herzerwärmend und hat mit den Exkursen in die Welt der Pflanzen für eine gedankliche Auszeit gesorgt. Und dann war da sogar noch eine Portion Spannung und Herz versteckt – ganz klare Leseempfehlung.
Ein Thema, dass sich durch das ganze Buch rankt, ist die Botanik. So werden die einzelnen Kapitel beispielsweise nicht durch eine Nummerierung kenntlich gemacht, sondern durch Steckbriefe verschiedener Pflanzen voneinander getrennt. Während man der Geschichte folgt, begegnen einem viele bekannte und unbekannte Pflanzen sowie allerhand dazugehörige Eigenschaften, Verwendungszwecke und passende Pflegezusammenhänge.
Durch detaillierte Beschreibungen der Umgebung, den vorherrschenden Gerüchen und Farben lässt das Buch den Leser problemlos in die Szenerie eintauchen und zeichnet dabei Bilder von naturbelassener Weite, verwunschenen Gewächshäusern und idyllischen Lichtungen.
Während Elisa mit Haus und Umgebung warm wird, beschäftigt sie die außerdem das Geraderücken der Beziehung zu ihrem Vater sowie die Fragen ‚Wer will ich sein? Wer will ich werden?‘. Sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene findet sie in der Ruhe und Kraft der Natur die Gelegenheit bisherige Entscheidungen und Muster zu hinterfragen und die Frage nach der Zukunft wird lauter.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Mit Momenten zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken war es alles in allem kurzweilig, herzerwärmend und hat mit den Exkursen in die Welt der Pflanzen für eine gedankliche Auszeit gesorgt. Und dann war da sogar noch eine Portion Spannung und Herz versteckt – ganz klare Leseempfehlung.