Ein Buch wie goldener Sonnenschein!

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Quentin und Julian sind Brüder und wachsen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer eher alternativen "Familie" auf.
Sie, also ihre Mutter Vanessa, Vanessa's "Freund" Duncan, Angelica, die Schwester von Quentin und Julian, und eben Quentin und Julian, sind von London nach Sussex gezogen, in das alte Landhaus namens "Charleston". Dieses Buch handelt von der Kindheit von Quentin und Julian auf Charleston, die unglaublich schön ist. Vanessa und Duncan, der schwul zu sein scheint, malen für ihr Leben gern und das bestimmt den ganzen Lebensrhythmus auf Charleston.

Man muss sagen, dass eigentlich so wirklich viel in diesem Roman nicht passiert, es ist vielmehr mit vielen kleinen Details gespickt. Leichtigkeit und Fröhlichkeit bilden ganz überwiegend die Grundbasis dieses Romans.
Sprachlich ist er einwandfrei, interessant ist vor allem dabei die Ich-Perspektive von Quentin, der die Erzählung wesentlich persönlicher macht.
"Brüder für immer" ist auch nicht wirklich spannend, aber das sollte nicht der Grund sein, warum man dieses Buch kaufen bzw. lesen sollte.
Vielmehr beeindruckt mich das Leben, das Quentin's Familie führt, so voller Kreativität, Herzenswärme und gegenseitigem Respekt und allgemeinem Wohlwollen.
Auch die Charaktere bleiben einem in Erinnerung. Auch wenn ich versuche, sie mir vorzustellen, dann scheinen sie mir in goldenes Sonnenlicht getaucht.
Über sie kann man eigentlich nur positiv denken. Insofern ist das Coverbild des Buches sehr passend gewählt.

Um ein Gesamtresümee zu ziehen:
Rindert Kromhout hat mich mit "Brüder für immer" wirklich überzeugt,
mit dieser Geschichte voller Herzenswärme und liebevollen Details.
Ein Buch, das ich gerne gelesen habe.