Ein vielversprechendes Lesevergnügen mit Tiefgang
Cal Jenkins kommt mit einem 5 cm verkürzten Bein auf die Welt, nicht viel, aber genug, um sein Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen. Andere Kinder scheuen sich nicht, sich über ihn lustig zu machen, nur ein Junge sagt ihm voraus, dass sie „für besondere Dinge vorgesehen“ seien.
Was das genau für Dinge sind, wird ihm lange nicht klar. Später, im zweiten Weltkrieg wird er als Dienst untauglich ausgemustert. „ Bloß fühlte sich das glücklich sein, nicht gut an – nicht, wenn so viele im Krieg gestorben waren.“
Und dann war da auch noch der Tod der Geschwister und der Mutter, seitdem ging alles irgendwie den Bach runter.
Die Leseprobe bietet noch einige Ausblicke auf wirklich spannende Figuren, wie zum Beispiel Carls Vater, Everett, der sein Leid mit Alkohol und als Mess ertränkt, oder Becky, die manchmal die Stimmen von Toten hört, die noch etwas zu sagen hatten.
Ein sehr vielversprechende Roman, wie ich finde! Man will Kerl auf jeden Fall begleiten.
Aber „ kann man die Zukunft kennen? Wird unser älteres ich irgendwie so sein, wie unser jüngeres, sich das vorgestellt hat?“
Finden wir es heraus! Das Buch ist am 30. Juli im Park Ullstein Verlag erschienen.