Melancholisch, tiefgründig und intensiv

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svanvithe Avatar

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Schon die ersten Seiten entwickeln eine solche Intensität, dass ich sofort tief in das Geschehen hineingezogen werde. Der Schreibstil des Autors punktet mit klaren, feinsinnigen und zugleich zutiefst bewegend Worten.

Der im Mittelpunkt stehende Cal, der einem Mitleid abnötigt, muss sich wegen seines verkürzten Beins von Kindheit an behaupten. Sein Schicksal und seine Suche nach Anerkennung und Liebe gehen sofort nah, und er schleicht sich augenblicklich mitten ins Herz

Als besonders einfühlsam werte ich die bereits erkennbare zarte Entwicklung, die die Geschichte nimmt, sobald Becky in sein Leben tritt. Wahrscheinlich ahnt er noch nicht, dass sie ihm unendlich viel bedeuten wird.

Die Geschichte ist eingebettet in die faszinierende Epoche zwischen den Weltkriegen, und lässt nicht nur vermuten, dass hier etwas sehr Vielschichtiges und Tiefgehendes auf uns wartet, sondern auch das Bedürfnis, unbedingt weiterzulesen.

Passend dazu strahlt auch das Cover eine Melancholie aus, die hervorragend zum Inhalt passt ...