Amerikanische Familiengeschichte
Ich hatte keinerlei Erwartungen an Buckeye, am Ende war ich sehr froh, es gelesen zu haben!
Über den Inhalt möchte ich gar nicht viel vorwegnehmen, für mich haben sowieso die Protagonisten den Reiz der Geschichte ausgemacht. Es geht um Cal und Becky, um Margaret und Felix, um deren Eltern und um deren Söhne Skip und Tom (Buckeye).
Die Handlung erstreckt sich über viele Jahrzehnte und steht immer in Bezug zum Krieg. Es geht um Selbstfindung, gesellschaftliche Erwartungen, Liebe und Lüge, um Krankheit, um Geheimnisse und schicksalshafte Entscheidungen, die alles auf den Kopf stellen.
Patrick Ryan schreibt unaufdringlich, gleichzeitig aber so tragisch, dass ich nichts als mitfühlen konnte.
Besonders gefallen hat mir auch der Erzählstil - zum einen ist das Buch thematisch in 3 zeitliche Abschnitte geteilt, die mit großen Ereignissen beginnen beziehungsweise enden. Das hat für mich die Geschehnisse nochmal bedeutsamer gemacht. Zum anderen werden Personen nach und nach eingeführt, und das nicht nur kurz, nein, es werden die wichtigsten Meilensteine des ganzen bisherigen Lebens genannt. So hatte ich das Gefühl, die Personen "richtig" zu kennen. Und dann werden die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten natürlich noch zu einem Gesamtbild verwoben - das hat mir sehr sehr gut gefallen und dem ganzen eine "Wichtigkeit" verliehen.
Wer gerne eine Charakterstudie über das Amerika des des 20. Jahrhunderts lesen möchte - große Empfehlung!
Über den Inhalt möchte ich gar nicht viel vorwegnehmen, für mich haben sowieso die Protagonisten den Reiz der Geschichte ausgemacht. Es geht um Cal und Becky, um Margaret und Felix, um deren Eltern und um deren Söhne Skip und Tom (Buckeye).
Die Handlung erstreckt sich über viele Jahrzehnte und steht immer in Bezug zum Krieg. Es geht um Selbstfindung, gesellschaftliche Erwartungen, Liebe und Lüge, um Krankheit, um Geheimnisse und schicksalshafte Entscheidungen, die alles auf den Kopf stellen.
Patrick Ryan schreibt unaufdringlich, gleichzeitig aber so tragisch, dass ich nichts als mitfühlen konnte.
Besonders gefallen hat mir auch der Erzählstil - zum einen ist das Buch thematisch in 3 zeitliche Abschnitte geteilt, die mit großen Ereignissen beginnen beziehungsweise enden. Das hat für mich die Geschehnisse nochmal bedeutsamer gemacht. Zum anderen werden Personen nach und nach eingeführt, und das nicht nur kurz, nein, es werden die wichtigsten Meilensteine des ganzen bisherigen Lebens genannt. So hatte ich das Gefühl, die Personen "richtig" zu kennen. Und dann werden die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten natürlich noch zu einem Gesamtbild verwoben - das hat mir sehr sehr gut gefallen und dem ganzen eine "Wichtigkeit" verliehen.
Wer gerne eine Charakterstudie über das Amerika des des 20. Jahrhunderts lesen möchte - große Empfehlung!