Berührend und vielschichtig

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maehappel Avatar

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Dieses Buch ist der Hammer.

Es gibt im klassischen Sinn gar keine zentrale Figur, keinen Romanhelden. Zu nennen sind natürlich: Margret und Felix, Becky und Cal, ihre Eltern, ihre Söhne und ihre Freunde. Diese vier sind ganz verschiedene Menschen. Der Leser begleitet Ihr Leben ungefähr von den 1940er bis 1980er Jahre. Man liest von ihren inneren Konflikten und ihre Beziehungen zu einander. Menschen in einer Kleinstadt in Ohio: Sie leben, sie handeln, sie treffen Entscheidungen, sie hadern mit ihrem Tun, sie haben Wünsche und Träume. Längst nicht jeder geht in Erfüllung.

Auch - und gerade im "Land Of The Free" ist man gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und weltpolitischen Gegebenheiten unterworfen.

Das Beachtenswerte an diesem Roman ist, dass es dem Autor tatsächlich gelingt verschiedene Lesarten im Buch zu vereinen: "Buckeye" scheint mehr als nur EIN Roman zu sein. Man kann dieses Buch auf so viele Arten lesen. Als Entwicklungsroman, als Liebesroman, als historischen Roman, als Anti-Rassismus und Antikriegsroman, als kritischen Gesellschaftsroman und vieles mehr.

Kurz gesagt als gute und anspruchsvolle Literatur.

Oder noch kürzer: Einfach schön!