Die besten Figuren!
Oh Buckeye – wie hab ich dich und alle deine Figuren ins Herz geschlossen?!
In Buckeye von Patrick Ryan treffen wir in 1945 Bonhomie, Ohio auf Cal Jenkins der wegen seines zu kurzen Beins nicht in den Krieg gezogen ist. Er beginnt im Rausch nach der Nachricht der Kapitulation der Deutschen eine Affäre mit Margeret Salt. Diese Affäre zieht in beider Leben weitreichende Kreise.
Der erste Teil beginnt und endet mit der gleichen Szene und erklärt dazwischen die Vorgeschichte vom zweiten Teil. Diesen Aufbau fand ich genial. Auch wurden die Figuren so facettenreich und nahbar vorgestellt, dass ich mich mit ihnen trotz ihrer Fehler durch das ganze Buch verbunden gefühlt habe.
Anschaulich zeigt Patrick Ryan, wie der Krieg seine Finger nach allen ausstreckt, egal, ob sie in den Krieg ziehen oder daheim geblieben sind. Nicht zuletzt durch den Krieg entstehen zwischen den Figuren tiefe Gräben, und immer wieder steht die Frage im Raum, was hätte sein können, wenn man sich anders entschieden, früher gesprochen oder seine tiefsten Wünsche ausgelebt hätte.
Die Geschichte um Buckeye und seine Familie hat mich wirklich mitfühlen lassen. So oft hätte ich mir andere Wendungen für die Charaktere gewünscht, und trotz aller Tragik lag auch viel Schönes zwischen den Seiten.
Klare Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefgreifende Familiengeschichten mögen.
Der erste Teil beginnt und endet mit der gleichen Szene und erklärt dazwischen die Vorgeschichte vom zweiten Teil. Diesen Aufbau fand ich genial. Auch wurden die Figuren so facettenreich und nahbar vorgestellt, dass ich mich mit ihnen trotz ihrer Fehler durch das ganze Buch verbunden gefühlt habe.
Anschaulich zeigt Patrick Ryan, wie der Krieg seine Finger nach allen ausstreckt, egal, ob sie in den Krieg ziehen oder daheim geblieben sind. Nicht zuletzt durch den Krieg entstehen zwischen den Figuren tiefe Gräben, und immer wieder steht die Frage im Raum, was hätte sein können, wenn man sich anders entschieden, früher gesprochen oder seine tiefsten Wünsche ausgelebt hätte.
Die Geschichte um Buckeye und seine Familie hat mich wirklich mitfühlen lassen. So oft hätte ich mir andere Wendungen für die Charaktere gewünscht, und trotz aller Tragik lag auch viel Schönes zwischen den Seiten.
Klare Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefgreifende Familiengeschichten mögen.