Ein bisschen besonders

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nähpummelchen Avatar

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Buckeye erzählt eine nette und interessante Geschichte, die mich vor allem durch ihre kleinen Besonderheiten angesprochen hat. Besonders die Kontaktaufnahme zu den Geistern fand ich erfrischend skurril. Schön fand ich dabei, dass dieses Element weder ins Lächerliche gezogen noch unnötig überbewertet wurde. Es war einfach da – eine ganz normale, besondere Nebensächlichkeit, die wunderbar in die Geschichte gepasst hat.

Auch das soziale Umfeld, das durch die Kriegszeiten geprägt ist, fand ich interessant. Es gibt der Geschichte eine besondere Atmosphäre und zeigt, wie sehr die großen Ereignisse auch das ganz persönliche Leben der Menschen beeinflussen. Spannend fand ich außerdem Margarets Lebensentwicklung. Aufgewachsen in einem Waisenhaus, von der Mutter da auf einer Fensterbank abgestellt und von der Leitung des Waisenhauses so behütet und liebevoll wie es eben ging, umsorgt. Nie hat sie jemals jemanden von ihrer Herkunft erzählt. Deswegen fand ich es umso bemerkenswerter, dass sie als sie selbst Mutter ist, beschließt, aus dem Leben ihres Sohnes zu verschwinden und das vor seinen Augen. Mit ihrem Sohn konnte ich daher sehr mitfühlen, der den Weggang seiner Mutter in jungen Jahren offenbar nie wirklich verwunden hat.

Trotz all dieser interessanten Aspekte hat mich das Buch allerdings nicht übermäßig gepackt. Ich habe es gerne gelesen, aber es war für mich eher gute Unterhaltung als eine Geschichte, die mich nachhaltig beschäftigt oder mir einen besonderen Mehrwert mitgibt.

Insgesamt also ein schönes, etwas ungewöhnliches Buch mit sympathischen und interessanten Elementen – aber für mich ohne den ganz großen Sog.