Eine amerikanische Familiengeschichte
Wir verfolgen abwechselnd die Geschichte von Cal und Becky, die einen gemeinsamen Sohn namens Skip haben, und die Geschichte von Margaret und Felix, deren Sohn Tom heißt. Die Erzählung beginnt im Jahr 1920 und endet in den 80er Jahren. Der Roman ist über 650 Seiten lang, aber das merkt man kaum. Patrick Ryan besitzt einen so angenehmen Schreibstil, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Besonders das letzte Drittel des Romans ist spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man will unbedingt erfahren, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Ich fand nicht nur die Beziehungen zwischen den Figuren interessant, sondern auch die Beschreibungen des Lebens in einem Ort in Ohio im Laufe der Geschichte. Und über allem stehen die Kriege, die Amerika so sehr geprägt haben. Für mich ist es vor allem auch ein Anti-Kriegs-Roman. Darüberhinaus handelt er von Familiengeheimnissen, Eltern-Kind-Beziehungen, Freundschaften und Lebensentwürfen. Ein beeindruckender Familienroman, der mir wirklich gut gefallen und mich bestens unterhalten hat.