Eine besondere Familiensaga

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ratatulli Avatar

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Schon das Cover des Buches hat mich angesprochen: Der junge Mann, der lässig an einem Baum lehnt, wirkt zunächst wie ein schlichtes Motiv, erhält jedoch im Verlauf der Geschichte eine besondere Bedeutung und nimmt dadurch inhaltlich Bezug auf die Handlung.
Der Roman Buckeye erzählt die Geschichte zweier Familien in der amerikanischen Kleinstadt Bonhomie. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und der folgenden Jahrzehnte werden ihre Leben durch eine unerwartete Begegnung miteinander verwoben. Über mehrere Generationen hinweg geht es um Liebe, Familie, Geheimnisse und die Frage, wie Entscheidungen unser Leben langfristig beeinflussen können.
Patrick Ryan wickelt hierbei keinesfalls nur die Zeitgeschichte ab, sondern fängt die Atmosphäre dieser schwierigen Zeit wunderbar ein.
Mit seiner bündig und prägnanten Schreibweise vermag er nicht nur sehr exakt die Fakten darzustellen, er schafft auf der anderen Seite den Spagat, Menschen, Natur und Orte sehr detailgetreu abzubilden. Dadurch wird viel zwischen den Zeilen wach gerufen und nimmt Raum ein.
Zu keiner Zeit war dieser Roman vorhersehbar, langweilig oder zuviel.
Den Charakteren verleiht der Autor viel Lebendigkeit und Authentizität und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Fazit: Sehr empfehlenswertes Buch, das ich jedem an´s Herz lege, der einerseits etwas für interessante Familiengeschichten übrig hat und sich zudem für sehr gut dokumentierte Zeitgeschichte interessiert. Eine absolute Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Verlag und an Vorablesen für das zur Verfügung gestellte Ebook.