Großartig!
“Buckeye“ von Pattrick Ryan wurde als gebundenes Buch von park x ullstein herausgegeben. Den hellblauen Einband schützt ein Umschlag, der eine mächtige Rosskastanie zeigt. An den Stamm gelehnt ein rothaariger Junge. Buckeye wird die Ohio-Rosskastanie genannt. Warum der Buchtitel so gewählt wurde, wird erst später beim Lesen klar, passt jedoch gut. Das Lesebändchen ist bei diesem dicken Roman hilfreich, Lesepausen sind nötig.
Es geht um die Familien Salt und Jenkins, ihre Verbindungen mit- und untereinander. Die Handlung ist in Ohio, der fiktiven Kleinstadt Bonhomie, angesiedelt, die in der Nähe zur Hauptstadt Columbus liegen soll. Sie beginnt ist in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, umfasst den Vietnamkrieg bis 1975 und endet in den frühen 80er Jahren. Sehr gut ist die Stimmung in den Staaten in dieser Zeit eingefangen und die Kontraste im Leben zwischen der Großstadt Columbus und Bonhomie dargestellt. Der Name „Bonhomie“, dass u.a. Biederkeit und eine leichte Naivität, aber auch eine herzliche Art bedeutet, ist sicher mit Absicht gewählt.
In einer lakonischen Art werden die Ereignisse um die Familien erzählt. Doch gerade diese Nüchternheit lässt die zum Teil erschütternden Geschehnisse umso stärker wirken. Es liest sich sehr angenehm ohne Längen und die Personen sind gut getroffen und meiner Meinung nach authentisch. Nie fand ich die Geschichte vorhersehbar. Über 650 Seiten mit einem bemerkenswerten Dank des Autors und ich hatte keine Minute Langeweile. Ich war sogar etwas traurig, als ich die Familien mit der letzten Seite des Buchs gehen lassen musste.
Bisher für mich das stärkste Buch in 2026. Höchst empfehlenswert!
Es geht um die Familien Salt und Jenkins, ihre Verbindungen mit- und untereinander. Die Handlung ist in Ohio, der fiktiven Kleinstadt Bonhomie, angesiedelt, die in der Nähe zur Hauptstadt Columbus liegen soll. Sie beginnt ist in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, umfasst den Vietnamkrieg bis 1975 und endet in den frühen 80er Jahren. Sehr gut ist die Stimmung in den Staaten in dieser Zeit eingefangen und die Kontraste im Leben zwischen der Großstadt Columbus und Bonhomie dargestellt. Der Name „Bonhomie“, dass u.a. Biederkeit und eine leichte Naivität, aber auch eine herzliche Art bedeutet, ist sicher mit Absicht gewählt.
In einer lakonischen Art werden die Ereignisse um die Familien erzählt. Doch gerade diese Nüchternheit lässt die zum Teil erschütternden Geschehnisse umso stärker wirken. Es liest sich sehr angenehm ohne Längen und die Personen sind gut getroffen und meiner Meinung nach authentisch. Nie fand ich die Geschichte vorhersehbar. Über 650 Seiten mit einem bemerkenswerten Dank des Autors und ich hatte keine Minute Langeweile. Ich war sogar etwas traurig, als ich die Familien mit der letzten Seite des Buchs gehen lassen musste.
Bisher für mich das stärkste Buch in 2026. Höchst empfehlenswert!