Kleinstadtleben

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elenanett Avatar

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Buckeye ist ein ruhiger und eher schwerer Roman über vier Menschen, deren Leben sich über viele Jahre in einer Kleinstadt in Ohio miteinander verbinden. Es geht um Geheimnisse, Scham, verpasste Chancen und darum, wie ungelöste Probleme oft an die nächste Generation weitergegeben werden. Ich fand das Buch insgesamt interessant, auch wenn meine Gefühle dazu etwas gemischt sind. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, und besonders die Darstellung des Lebens im amerikanischen Ohio hat mir gefallen. So habe ich mir das ländliche Amerika vorgestellt. Auch das Thema, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen das eigene Leben bestimmen können, fand ich spannend. Trotzdem bin ich nicht immer richtig in die Geschichte hineingekommen und bin nicht wirklich mit den Figuren warm geworden. Außerdem war mir das Buch stellenweise einfach zu düster. Ein bisschen mehr Humor hätte der Geschichte meiner Meinung nach gutgetan. Dennoch bleibt Buckeye ein Roman, über den ich nach dem Lesen noch nachgedacht habe und der zeigt, dass nicht alle Wunden sichtbar sind und dass wir manchmal Dinge weitergeben, die wir selbst nie verarbeitet haben.