Lebensnah und bewegend

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krani Avatar

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In einer Kleinstadt in Amerika leben Cal, Betty, Margaret und Felix. Fern beginnt der zweite Weltkrieg, und die Männer werden eingezogen oder melden sich freiwillig. Es folgen Jahrzehnte im Leben dieser „kleinen Leute“.
Ich habe eine Weile gebraucht, um mich einzulesen, denn Dramatisches passiert hier zunächst nicht. Aber die Menschen sind so liebevoll und lebensnah beschrieben, dass sie die ganzen sechshundert Seiten der Geschichte tragen. Dabei passieren ganz normale Dinge: Es wird gelebt, geliebt und geheiratet, Kinder kommen zur Welt und werden groß, und im Krieg wird gelitten und gestorben. Das alles erleben wir aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten mit. Und es wirkt echt und bewegend.
Besonders berührt hat mich die Spätphase im Leben einiger Protagonisten. Sie schauen zurück und denken, sie hätten alles falsch gemacht. Das haben sie nicht. Da steckt eine Menge Lebensweisheit in den Geschichten dieser Menschen.
Ein schönes Buch über das Leben.