Zurück im Hexenzirkel: Neue Herausforderungen warten

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apfelmaus Avatar

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Schon die ersten Seiten ziehen mitten hinein in Cassies turbulenten Hexenalltag. Im Gartenschuppen braut sie ehrgeizig an einem Heiltrank, fest entschlossen, endlich ihr ersehntes Abzeichen zu bekommen – und scheitert doch prompt an überkochenden Kesseln und singenden Geranien. Diese Mischung aus liebenswertem Chaos, trockenem Humor (allen voran Kater Montague mit seinen spitzen Kommentaren!) und echter Spannung macht sofort Spaß.

Doch hinter den amüsanten Szenen steckt mehr: Cassie fühlt sich im Zirkel oft als Außenseiterin, weil sie nicht wie die anderen Mädchen in einer traditionellen Hexenfamilie aufgewachsen ist. Der Druck, mit ihnen mitzuhalten, ist spürbar – ebenso wie ihr starker Wunsch, endlich gut genug zu sein. Besonders berührend ist ihre Motivation: Sie möchte ihre Ausbildung beschleunigen, um im geheimnisvollen Faeriereich nach ihrer seit Jahren verschwundenen Mutter zu suchen.

Zwischen Freundschaft, Rivalität und der strengen Aufsicht ihrer Tante, der Haghexe, entfaltet sich eine magische Welt voller Rituale, Wälder und verborgener Gefahren. Der Hag wirkt dabei ebenso faszinierend wie bedrohlich.
Ein vielversprechender Auftakt voller Magie, Herz und leiser Melancholie – ich möchte unbedingt wissen, ob Cassie ihren Platz findet und welche Geheimnisse im Wald auf sie warten.