Ein bisschen zu frech

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Ich kann mir gut vorstellen, dass "Cats Tagebuch" bei Kindern gut ankommt. Mir hat es leider nicht allzu gut gefallen, obwohl ich ein Katzenmensch bin. Dafür fand ich es einfach zu frech.
Die Idee, aus Perspektive der Katze zu erzählen, finde ich gar nicht schlecht. Schließlich werden sich viele große und kleine Haustier-Besitzer wundern, was ihr Tier so denkt. Dass es so unverschämte Dinge wie bei dem Kater aus diesem Buch sind, wünscht sich sicher keiner. Denn hier kommt wieder ein häufiges Dilemma bei Kinderbüchern ins Spiel: zu viele Kraftausdrücke und Jugendsprache. "Saublöd" und "der beste Traum ever": tut mir leid, da ist es für mich zu viel des Guten.
Ebenfalls konnte ich nicht verstehen, ob die Besitzer ihre Haustiere in diesem Buch verstehen. Explizit wird nicht gesagt, ob die Tiere Menschensprache können, aber irgendwie scheint es so.