Lebenskrise mit trockenem Humor?

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Die Geschichte scheint trotz des ernsten Hintergrunds – eines schweren Unfalls und dem daraus resultierenden Rollstuhlaufenthalt – einen pragmatischen Ton anzuschlagen. Besonders der Ansatz, dem Rollstuhl den Namen „Wolfgang“ zu geben und ihn als Dialogpartner für unbequeme Lebensfragen zu nutzen, unterscheidet dieses Buch von typischen Krankheitsberichten.
Die Mischung aus der Bewältigung des aktuellen Alltags und den Rückblenden in Coras Vergangenheit, wie Kindheitsprägungen und Dating-Fehlschläge, verspricht eine abwechslungsreiche Struktur. Es zeigt den Weg aus dem Burnout über einen erzwungenen Stillstand hin zu einem echten Kurswechsel. Ich bin gespannt, ob das Buch die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und trockenem Humor auf ganzer Länge halten kann.