Eine Fantasywelt als Kulisse für viel Spice
Die Grundidee von "Chased by Sins and Sorrows" hatte mir sehr zugesagt: eine Hexe auf der Flucht, ein Werwolf, ein Vampir, ein Wahrsager, verbotene Magie und eine düstere Fantasywelt.
Besonders gut gefallen hat mir der leichte, bildhafte und atmosphärische Schreibstil. Die Welt und ihre Stimmung werden so lebendig vermittelt, dass ich völlig in sie eintauchen konnte. Das Buch ist zwar nicht besonders actionreich, blieb für mich aber trotzdem interessant genug. Dazu tragen auch die wechselnden Perspektiven und die verschiedenen Handlungsstränge bei. Man erhält Einblicke in die Gedanken und Gefühle aller vier Hauptfiguren, die ich grundsätzlich alle interessant fand.
Wer allerdings nach einem spannenden Fantasyabenteuer voller Gefahren, Intrigen und überraschender Wendungen sucht, wird mit diesem Buch eher nicht glücklich werden. Die Handlung wird vor allem am Anfang und gegen Ende vorangetrieben. Dazwischen spielt sich fast alles auf der Beziehungsebene und sogar am selben Ort ab.
Beworben wird das Buch als „eine spicy Why-Choose-Romantasy voller Mord & Intrigen“. Das Wort „voller“ kann man dabei getrost streichen, eigentlich sogar den gesamten Zusatz „voller Mord & Intrigen“. Davon gibt es nämlich so wenig, dass man beides in der Beschreibung gar nicht besonders hervorheben müsste. Es geht nicht in erster Linie darum, den Mord aufzuklären. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die Beziehungen zwischen den Figuren sowie der Spice. Allerdings lässt Letzterer lange auf sich warten, sodass man bis zur Hälfte nicht so recht weiss, woran man ist.
Durch dieses Buch weiss ich nun immerhin, dass polyamore Geschichten beziehungsweise der Why-Choose-Trope nichts für mich sind. Emotional hat mich die Geschichte darum nicht abgeholt. Hinzu kommt noch, dass die gegenseitige Anziehung zwischen den Figuren zwar gut vermittelt wird, doch eine wirkliche Entwicklung der Gefühle bekommt man nicht mit. Die tiefe Liebe ist irgendwann plötzlich da, ohne dass sie sich aufgebaut oder angekündigt hat. Der Spice war dafür meistens unterhaltsam.
Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Der angenehme Schreibstil, die dichte Atmosphäre, die verschiedenen Perspektiven und die Figuren haben dafür gesorgt, dass ich mich auch während der ruhigeren Abschnitte nicht gelangweilt habe. Das Ende kam für mich ausserdem unerwartet und hat mich neugierig auf den zweiten Band gemacht.
Wer vor allem Spice und Romance in einer atmosphärischen Fantasywelt sucht, dürfte hier durchaus auf seine Kosten kommen. Wer dagegen ein spannendes Abenteuer mit viel Handlung, Mord und Intrigen erwartet, sollte seine Erwartungen herunterschrauben.
Besonders gut gefallen hat mir der leichte, bildhafte und atmosphärische Schreibstil. Die Welt und ihre Stimmung werden so lebendig vermittelt, dass ich völlig in sie eintauchen konnte. Das Buch ist zwar nicht besonders actionreich, blieb für mich aber trotzdem interessant genug. Dazu tragen auch die wechselnden Perspektiven und die verschiedenen Handlungsstränge bei. Man erhält Einblicke in die Gedanken und Gefühle aller vier Hauptfiguren, die ich grundsätzlich alle interessant fand.
Wer allerdings nach einem spannenden Fantasyabenteuer voller Gefahren, Intrigen und überraschender Wendungen sucht, wird mit diesem Buch eher nicht glücklich werden. Die Handlung wird vor allem am Anfang und gegen Ende vorangetrieben. Dazwischen spielt sich fast alles auf der Beziehungsebene und sogar am selben Ort ab.
Beworben wird das Buch als „eine spicy Why-Choose-Romantasy voller Mord & Intrigen“. Das Wort „voller“ kann man dabei getrost streichen, eigentlich sogar den gesamten Zusatz „voller Mord & Intrigen“. Davon gibt es nämlich so wenig, dass man beides in der Beschreibung gar nicht besonders hervorheben müsste. Es geht nicht in erster Linie darum, den Mord aufzuklären. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die Beziehungen zwischen den Figuren sowie der Spice. Allerdings lässt Letzterer lange auf sich warten, sodass man bis zur Hälfte nicht so recht weiss, woran man ist.
Durch dieses Buch weiss ich nun immerhin, dass polyamore Geschichten beziehungsweise der Why-Choose-Trope nichts für mich sind. Emotional hat mich die Geschichte darum nicht abgeholt. Hinzu kommt noch, dass die gegenseitige Anziehung zwischen den Figuren zwar gut vermittelt wird, doch eine wirkliche Entwicklung der Gefühle bekommt man nicht mit. Die tiefe Liebe ist irgendwann plötzlich da, ohne dass sie sich aufgebaut oder angekündigt hat. Der Spice war dafür meistens unterhaltsam.
Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Der angenehme Schreibstil, die dichte Atmosphäre, die verschiedenen Perspektiven und die Figuren haben dafür gesorgt, dass ich mich auch während der ruhigeren Abschnitte nicht gelangweilt habe. Das Ende kam für mich ausserdem unerwartet und hat mich neugierig auf den zweiten Band gemacht.
Wer vor allem Spice und Romance in einer atmosphärischen Fantasywelt sucht, dürfte hier durchaus auf seine Kosten kommen. Wer dagegen ein spannendes Abenteuer mit viel Handlung, Mord und Intrigen erwartet, sollte seine Erwartungen herunterschrauben.