Erwartungen zu hoch gesteckt

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firren Avatar

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Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch. Klapptext und Leseprobe haben mich beide sehr fasziniert und dementsprechend war ich sehr gespannt, als ich das Buch endlich in den Händen halten konnte. Das Cover sah düster und gantastisch auch und generell hat mir die Aufmachung des Buches (Farbschnitt, Kapitelzierden und Cover) sehr gut gefallen. Auch der Beginn des Buches war sehr spannend, märchenhaft poetisch wirkte der Schreibstil im Prolog, auch wenn diese Erzählweise im Laufe des Buches schnell einer lockeren, einfacheren Erzählweise wich, die deutlich direkter ist. Devrim lebt am Königshof, versteckt ihre Fähigkeiten als Hexe, die sie in diesem Königreich direkt auf den Scheiterhaufen gebracht hat. Doch der Tod ihrer Schwester entreißt ihr die Anonymität und ihren Schutz, sie wird als Hexe erkannt und muss fliehen. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Pacing sehr schnell und ich fand das Buch mitreißend und wollte wissen, wer die Schwester getötet hatte. Doch dann kam der Mittelteil, die Flucht und das Aufeinandertreffen in der Hütte und das Pacing wurde unfassbar langsam, es ging nur noch um die Beziehung der vier und Spice. Leider wurde hier das Potenzial nicht ausgeschöpft, für mich blieben die Figuren flach und blass, generell sehr oberflächlich, sodass ich keinen wirklich greifen konnte. Die Beziehungen machten für mich dementsprechend wenig Sinn und es fühlte sich so an, als würde einfach nur verschiedener Spice beschrieben werden. Meiner Meinung nach, ist das sehr schade, die Geschichte hatte unfassbar viel Potenzial, aber dieses würde nicht ausgeschöpft.