She got one to make her happy, one to make her sad...
Titel – Cover – Klappentext – Leseprobe – Recherche nach der Autorin – Leseexemplar – diese Rezension.
Genau in dieser Reihenfolge hat „Chased by Sins an Sorrows“ meine Aufmerksamkeit erregt, sie fast wieder verloren und letztendlich zu dieser Rezension geführt.
Von Sünden und Sorgen gejagt zu werden, klang für mich (zumindest wenn es die Sünden und Sorgen anderer sind) verlockend, das Cover mit einer Abbildung unserer Protagonistin hat mich abgeschreckt (ich mag einfach keine Menschen auf Cover), der Klappentext wieder angelockt, die Leseprobe so gut wie überzeugt, aber ausschlaggebend war dann am Ende tatsächlich die Recherche nach Ophelia L. Nightfall, die sich als keine geringere als Line Thiede entpuppte von der ich bereits „Homo Feminismus“ verschlungen hatte.
Chased by Sins and Sorrows ist ihr Debüt in Sachen Romantasy und ich denke, die Autorin tat gut daran, einen Künstlernamen für dieses Werk zu nutzen. Nicht, dass diese Romantasy schlecht ist, aber definitiv anders als ihre anderen, eher dystopischen Werke. Letztendlich hat mir in dieser Geschichte ein wenig der Tiefgang gefehlt, den ich sonst von ihr kenne.
Im Auftakt der Hearts of the Hunted Reihe begleiten wir unsere Protagonistin Devrim, die verstecken muss, dass sie eine Hexe ist, da diese im Reich Temnýen verbrannt werden. Nachdem ihre Schwester – die Geliebte eben jenen Königs, der Hexen verbrennen lässt – Opfer eines Giftanschlages wird, muss sie fliehen, begleitet von ihrem Freund einem Werwolf und gejagt von einem Wahrsager und einem Vampir. Soweit der Klappentext.
Ich mag die einzelnen Charaktere und fand es ungemein hilfreich, dass wir als Leser die POV von jeder involvierten Person bekommen. So erfahren wir auch die Dinge, die sich im Innern des jeweiligen Charakters vollziehen, was wiederum einige Entwicklungen und Beweggründe verständlicher macht, insbesondere wenn es dann zum „Eingemachten“ kommt. Schön finde ich auch, dass wir nicht nur drei Shadowdaddys haben, sondern Devrim ein nettes Männer-Trio mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften bekommt, von den Eigenschaften als Werwolf. Vampir und Seher mal ganz zu schweigen. Gerade deswegen war ich allerdings enttäuscht, als sich die Spice-Szenen am Ende dann so sehr glichen, dass ich nachlesen musste, welcher der Herren nochmal wer war, weil sie so austauschbar waren.
Generell hätte ich mir mehr Fantasy und weniger Porno gewünscht. Keine Frage, es passt alles gut zusammen und Romantasy ist auch nicht umsonst mein Lieblingsgenre, aber gerade weil ich andere Werke der Autorin kenne, habe ich einfach mehr Tiefgang in der Story erwartet, mehr Detail in der Ausarbeitung des Fantasy-Anteils, aber vielleicht ist das nur Jammern auf hohem Niveau. Lesen werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall trotzdem.
Genau in dieser Reihenfolge hat „Chased by Sins an Sorrows“ meine Aufmerksamkeit erregt, sie fast wieder verloren und letztendlich zu dieser Rezension geführt.
Von Sünden und Sorgen gejagt zu werden, klang für mich (zumindest wenn es die Sünden und Sorgen anderer sind) verlockend, das Cover mit einer Abbildung unserer Protagonistin hat mich abgeschreckt (ich mag einfach keine Menschen auf Cover), der Klappentext wieder angelockt, die Leseprobe so gut wie überzeugt, aber ausschlaggebend war dann am Ende tatsächlich die Recherche nach Ophelia L. Nightfall, die sich als keine geringere als Line Thiede entpuppte von der ich bereits „Homo Feminismus“ verschlungen hatte.
Chased by Sins and Sorrows ist ihr Debüt in Sachen Romantasy und ich denke, die Autorin tat gut daran, einen Künstlernamen für dieses Werk zu nutzen. Nicht, dass diese Romantasy schlecht ist, aber definitiv anders als ihre anderen, eher dystopischen Werke. Letztendlich hat mir in dieser Geschichte ein wenig der Tiefgang gefehlt, den ich sonst von ihr kenne.
Im Auftakt der Hearts of the Hunted Reihe begleiten wir unsere Protagonistin Devrim, die verstecken muss, dass sie eine Hexe ist, da diese im Reich Temnýen verbrannt werden. Nachdem ihre Schwester – die Geliebte eben jenen Königs, der Hexen verbrennen lässt – Opfer eines Giftanschlages wird, muss sie fliehen, begleitet von ihrem Freund einem Werwolf und gejagt von einem Wahrsager und einem Vampir. Soweit der Klappentext.
Ich mag die einzelnen Charaktere und fand es ungemein hilfreich, dass wir als Leser die POV von jeder involvierten Person bekommen. So erfahren wir auch die Dinge, die sich im Innern des jeweiligen Charakters vollziehen, was wiederum einige Entwicklungen und Beweggründe verständlicher macht, insbesondere wenn es dann zum „Eingemachten“ kommt. Schön finde ich auch, dass wir nicht nur drei Shadowdaddys haben, sondern Devrim ein nettes Männer-Trio mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften bekommt, von den Eigenschaften als Werwolf. Vampir und Seher mal ganz zu schweigen. Gerade deswegen war ich allerdings enttäuscht, als sich die Spice-Szenen am Ende dann so sehr glichen, dass ich nachlesen musste, welcher der Herren nochmal wer war, weil sie so austauschbar waren.
Generell hätte ich mir mehr Fantasy und weniger Porno gewünscht. Keine Frage, es passt alles gut zusammen und Romantasy ist auch nicht umsonst mein Lieblingsgenre, aber gerade weil ich andere Werke der Autorin kenne, habe ich einfach mehr Tiefgang in der Story erwartet, mehr Detail in der Ausarbeitung des Fantasy-Anteils, aber vielleicht ist das nur Jammern auf hohem Niveau. Lesen werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall trotzdem.