Viel Potenzial, das sich leider im Tempo verliert
Chased by Sins and Sorrows hat mich zu Beginn wirklich begeistert. Man wird direkt in die Geschichte gezogen und lernt nach und nach vier interessante Charaktere kennen, die alle ihre eigenen Fähigkeiten, Eigenschaften und Verbindungen zur Vergangenheit haben. Besonders positiv fand ich den Schreibstil. Die Autorin schreibt sehr bildlich und schafft es, Situationen und Orte so zu beschreiben, dass ich sie direkt vor Augen hatte. Auch das anfangs hohe Tempo gefiel mir, weil trotzdem nichts oberflächlich wirkte.
Leider änderte sich mein Eindruck ungefähr ab der Hälfte deutlich. Die vier Hauptfiguren brauchen sehr lange, bis sie überhaupt zusammenkommen – und danach überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Konflikte entstehen und scheinen wenige Seiten später schon wieder erledigt zu sein, wichtige Figuren tauchen überraschend auf und verschwinden genauso schnell wieder und auch die Beziehungen entwickeln sich für mich in einem viel zu hohen Tempo.
Gerade bei den Beziehungen hätte ich mir deutlich mehr Zeit und Entwicklung gewünscht. Gefühle, Eifersucht und Veränderungen in der Dynamik werden zwar angesprochen, für mein Empfinden aber viel zu schnell abgehandelt. Dadurch konnte ich einige Entwicklungen emotional überhaupt nicht nachvollziehen. Was zuvor sorgfältig aufgebaut wurde, wirkte auf mich plötzlich überstürzt.
Besonders schade fand ich, dass die eigentliche Handlung gegen Ende immer stärker in den Hintergrund rückte. Die letzten rund 50 Seiten waren für mich so wenig interessant, dass ich einige Passagen schließlich nur noch überflogen habe. Gleichzeitig werden ganz zum Schluss noch wichtige neue Informationen eingestreut, für die ich mir wesentlich mehr Raum gewünscht hätte.
Das ist besonders ärgerlich, weil ich der Autorin für ihren Schreibstil problemlos fünf Sterne geben würde. Sie kann schreiben, Atmosphäre schaffen und Bilder entstehen lassen. Aber ein toller Schreibstil kann für mich eine Geschichte nicht retten, deren Entwicklung mich ab der Hälfte zunehmend verloren hat.
Nach dem wirklich starken Anfang hätte ich niemals gedacht, dass ich am Ende bei 2 Sternen lande.
Leider änderte sich mein Eindruck ungefähr ab der Hälfte deutlich. Die vier Hauptfiguren brauchen sehr lange, bis sie überhaupt zusammenkommen – und danach überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Konflikte entstehen und scheinen wenige Seiten später schon wieder erledigt zu sein, wichtige Figuren tauchen überraschend auf und verschwinden genauso schnell wieder und auch die Beziehungen entwickeln sich für mich in einem viel zu hohen Tempo.
Gerade bei den Beziehungen hätte ich mir deutlich mehr Zeit und Entwicklung gewünscht. Gefühle, Eifersucht und Veränderungen in der Dynamik werden zwar angesprochen, für mein Empfinden aber viel zu schnell abgehandelt. Dadurch konnte ich einige Entwicklungen emotional überhaupt nicht nachvollziehen. Was zuvor sorgfältig aufgebaut wurde, wirkte auf mich plötzlich überstürzt.
Besonders schade fand ich, dass die eigentliche Handlung gegen Ende immer stärker in den Hintergrund rückte. Die letzten rund 50 Seiten waren für mich so wenig interessant, dass ich einige Passagen schließlich nur noch überflogen habe. Gleichzeitig werden ganz zum Schluss noch wichtige neue Informationen eingestreut, für die ich mir wesentlich mehr Raum gewünscht hätte.
Das ist besonders ärgerlich, weil ich der Autorin für ihren Schreibstil problemlos fünf Sterne geben würde. Sie kann schreiben, Atmosphäre schaffen und Bilder entstehen lassen. Aber ein toller Schreibstil kann für mich eine Geschichte nicht retten, deren Entwicklung mich ab der Hälfte zunehmend verloren hat.
Nach dem wirklich starken Anfang hätte ich niemals gedacht, dass ich am Ende bei 2 Sternen lande.