Viel Romantik, zu wenig Handlung
Schon die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht, vor allem wegen der starken und facettenreichen Charaktere. Besonders gut gefällt mir der Mix aus unterschiedlichen Kreaturen, die hier nicht einfach nach dem klassischen Freund-Feind-Schema funktionieren. Das verspricht Abwechslung und einige interessante Wendungen.
Insgesamt bin ich auch nach dem Lesen von dieser Grundidee überzeugt. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben unterschiedliche Facetten, wodurch die Dynamik zwischen ihnen abwechslungsreich bleibt. Gerade das Zusammenspiel der vier Hauptfiguren fand ich interessant.
Allerdings entwickelt sich die eigentliche Geschichte für meinen Geschmack zunehmend zur Nebenhandlung. Die Flucht, die Gefahr und die Suche nach dem wahren Mörder geraten immer stärker in den Hintergrund, während die verschiedenen Liebesbeziehungen und Konstellationen zwischen den vier Figuren sehr viel Raum einnehmen.
Grundsätzlich sind auch diese Beziehungen interessant, aber durch die Anzahl und die ausführliche Beschreibung der Liebesszenen hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die eigentliche Handlung auf der Strecke bleibt. Gerade bei einer Geschichte, die mit Verfolgung, Mordverdacht und gefährlichen Jägern startet, hätte ich mir deutlich mehr Spannung und dieses Gefühl des Gejagtwerdens gewünscht. Bei Devrim ging mir dieses Gefühl leider zunehmend verloren.
Zum Ende hin wurde der Faden der Geschichte zwar noch einmal aufgegriffen, aber gerade im Mittelteil war sie teilweise gefühlt ganz zum Erliegen gekommen.
Am Ende wirkte das Buch auf mich deshalb eher wie eine Aneinanderreihung verschiedener Liebesszenen als wie eine kohärente Geschichte mit einem klaren roten Faden. Schade, denn die Ausgangsidee und die Charaktere hätten für mich durchaus das Potenzial für eine richtig spannende Romantasy-Geschichte gehabt.
Insgesamt bin ich auch nach dem Lesen von dieser Grundidee überzeugt. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben unterschiedliche Facetten, wodurch die Dynamik zwischen ihnen abwechslungsreich bleibt. Gerade das Zusammenspiel der vier Hauptfiguren fand ich interessant.
Allerdings entwickelt sich die eigentliche Geschichte für meinen Geschmack zunehmend zur Nebenhandlung. Die Flucht, die Gefahr und die Suche nach dem wahren Mörder geraten immer stärker in den Hintergrund, während die verschiedenen Liebesbeziehungen und Konstellationen zwischen den vier Figuren sehr viel Raum einnehmen.
Grundsätzlich sind auch diese Beziehungen interessant, aber durch die Anzahl und die ausführliche Beschreibung der Liebesszenen hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die eigentliche Handlung auf der Strecke bleibt. Gerade bei einer Geschichte, die mit Verfolgung, Mordverdacht und gefährlichen Jägern startet, hätte ich mir deutlich mehr Spannung und dieses Gefühl des Gejagtwerdens gewünscht. Bei Devrim ging mir dieses Gefühl leider zunehmend verloren.
Zum Ende hin wurde der Faden der Geschichte zwar noch einmal aufgegriffen, aber gerade im Mittelteil war sie teilweise gefühlt ganz zum Erliegen gekommen.
Am Ende wirkte das Buch auf mich deshalb eher wie eine Aneinanderreihung verschiedener Liebesszenen als wie eine kohärente Geschichte mit einem klaren roten Faden. Schade, denn die Ausgangsidee und die Charaktere hätten für mich durchaus das Potenzial für eine richtig spannende Romantasy-Geschichte gehabt.