Viel Spice, wenig Fantasy
„Chased by Sins and Sorrows“ hatte für mich auf dem Papier eigentlich ziemlich viel Potenzial: eine Hexe auf der Flucht, ein Werwolf, ein Vampirgeneral, ein Wahrsager, Intrigen, eine Schwester unter Mordverdacht und verbotene Magie. Klingt nach einer ziemlich wilden Mischung – und grundsätzlich fand ich die Idee auch wirklich nett.
Leider hatte ich beim Lesen irgendwann das Gefühl, dass die Fantasy eher als hübsche Verpackung für den Spice herhalten musste. 🌶️ Gegen Spice habe ich absolut nichts einzuwenden, aber wenn Fantasy draufsteht, möchte ich davon bitte auch etwas mehr bekommen. Viele der fantastischen Elemente blieben für mich eher Kulisse, während die erotischen Szenen den Hauptteil der Geschichte einnahmen.
Dafür mochte ich Devrims Beziehungen zu den drei Männern ziemlich gerne, gerade weil sie alle so unterschiedlich sind. Tyr, ihr alter Freund und Werwolf, bringt jede Menge gemeinsame Vergangenheit und verletzte Gefühle mit. Samuel, ihr bester Freund und Wahrsager, sorgt für eine ganz andere, vertrautere Dynamik, die für mich schon sehr in Richtung Friends-to-Lovers ging. Und dann ist da noch Licas, der Vampirgeneral, mit dem Devrim zum ersten Mal wirklich aufeinandertrifft und der eine deutlich gefährlichere und verbotene Dynamik mitbringt.
Diese unterschiedlichen Beziehungen waren für mich definitiv eine Stärke der Geschichte.
Was mich allerdings irgendwann richtig rausgebracht hat, waren die Wiederholungen.
Gerade bei den Spice-Szenen hatte ich teilweise das Gefühl, jemand hätte einfach Strg+C und Strg+V entdeckt und anschließend nur den Namen des Mannes ausgetauscht. 😂 Devrims Reaktionen und teilweise sogar die Formulierungen waren sich so ähnlich, dass ich mich ernsthaft gefragt habe: Moment … habe ich diese Szene nicht gerade schon gelesen?
Besonders auffällig war das, weil manche dieser Szenen nur wenige Seiten auseinanderlagen. Ähnliche Reaktionen kann ich nachvollziehen, aber wenn bei zwei unterschiedlichen Männern nahezu dieselben Sätze und Beschreibungen verwendet werden, geht für mich einfach die Individualität verloren. Gerade bei drei so unterschiedlichen Charakteren hätte ich mir gewünscht, dass sich auch die jeweiligen Dynamiken deutlich voneinander unterscheiden.
Auch beim Fantasyanteil hätte ich mir mehr gewünscht. Die Grundidee bietet eigentlich unglaublich viel Potenzial, wurde für mich aber nicht ganz ausgeschöpft.
Trotzdem hatte das Buch seine unterhaltsamen Momente. Die Grundidee fand ich spannend, die Männerkonstellation mochte ich und die unterschiedlichen Beziehungen hatten definitiv ihren Reiz. Leider wurde dieses Potenzial für mich nicht vollständig genutzt.
Fazit: Eine nette Idee mit interessanter Männerkonstellation, ordentlich Spice und einer Fantasykulisse, aus der man deutlich mehr hätte herausholen können. Vor allem die Wiederholungen haben mich zunehmend gestört und manche Szenen eher unfreiwillig komisch als heiß wirken lassen. Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️
Leider hatte ich beim Lesen irgendwann das Gefühl, dass die Fantasy eher als hübsche Verpackung für den Spice herhalten musste. 🌶️ Gegen Spice habe ich absolut nichts einzuwenden, aber wenn Fantasy draufsteht, möchte ich davon bitte auch etwas mehr bekommen. Viele der fantastischen Elemente blieben für mich eher Kulisse, während die erotischen Szenen den Hauptteil der Geschichte einnahmen.
Dafür mochte ich Devrims Beziehungen zu den drei Männern ziemlich gerne, gerade weil sie alle so unterschiedlich sind. Tyr, ihr alter Freund und Werwolf, bringt jede Menge gemeinsame Vergangenheit und verletzte Gefühle mit. Samuel, ihr bester Freund und Wahrsager, sorgt für eine ganz andere, vertrautere Dynamik, die für mich schon sehr in Richtung Friends-to-Lovers ging. Und dann ist da noch Licas, der Vampirgeneral, mit dem Devrim zum ersten Mal wirklich aufeinandertrifft und der eine deutlich gefährlichere und verbotene Dynamik mitbringt.
Diese unterschiedlichen Beziehungen waren für mich definitiv eine Stärke der Geschichte.
Was mich allerdings irgendwann richtig rausgebracht hat, waren die Wiederholungen.
Gerade bei den Spice-Szenen hatte ich teilweise das Gefühl, jemand hätte einfach Strg+C und Strg+V entdeckt und anschließend nur den Namen des Mannes ausgetauscht. 😂 Devrims Reaktionen und teilweise sogar die Formulierungen waren sich so ähnlich, dass ich mich ernsthaft gefragt habe: Moment … habe ich diese Szene nicht gerade schon gelesen?
Besonders auffällig war das, weil manche dieser Szenen nur wenige Seiten auseinanderlagen. Ähnliche Reaktionen kann ich nachvollziehen, aber wenn bei zwei unterschiedlichen Männern nahezu dieselben Sätze und Beschreibungen verwendet werden, geht für mich einfach die Individualität verloren. Gerade bei drei so unterschiedlichen Charakteren hätte ich mir gewünscht, dass sich auch die jeweiligen Dynamiken deutlich voneinander unterscheiden.
Auch beim Fantasyanteil hätte ich mir mehr gewünscht. Die Grundidee bietet eigentlich unglaublich viel Potenzial, wurde für mich aber nicht ganz ausgeschöpft.
Trotzdem hatte das Buch seine unterhaltsamen Momente. Die Grundidee fand ich spannend, die Männerkonstellation mochte ich und die unterschiedlichen Beziehungen hatten definitiv ihren Reiz. Leider wurde dieses Potenzial für mich nicht vollständig genutzt.
Fazit: Eine nette Idee mit interessanter Männerkonstellation, ordentlich Spice und einer Fantasykulisse, aus der man deutlich mehr hätte herausholen können. Vor allem die Wiederholungen haben mich zunehmend gestört und manche Szenen eher unfreiwillig komisch als heiß wirken lassen. Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️