Mehr als nur ein Rennen?

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mimiiiraaa Avatar

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Schon nach den ersten Seiten war ich komplett drin in der Geschichte. Der Einstieg mit Georgia ist unglaublich intensiv – man wird direkt in dieses Rennen geworfen, spürt den Druck, das Adrenalin, aber auch diesen inneren Kampf, der viel tiefer geht als nur der Wunsch zu gewinnen.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie greifbar Georgia als Figur ist. Sie ist stark, ehrgeizig und talentiert, aber gleichzeitig auch unsicher, überfordert und manchmal einfach nur müde von allem, was auf ihr lastet. Genau diese Mischung macht sie für mich so real. Man merkt, dass ihr Kampf nicht nur auf der Rennstrecke stattfindet, sondern vor allem in ihrem Kopf und in der Art, wie die Welt sie sieht.

Auch die Dynamik zwischen den Charakteren ist direkt spannend. Vor allem mit Luca entsteht sofort eine gewisse Spannung, die nicht nur auf Konkurrenz basiert, sondern auch auf unausgesprochenen Emotionen und einer gemeinsamen Vergangenheit, die man unbedingt verstehen will. Dieses Hin und Her hat mich total neugierig gemacht, weil es sich nicht einfach anfühlt, sondern eher kompliziert und echt.

Gleichzeitig merkt man schon jetzt, dass das Buch mehr ist als nur eine Romance. Themen wie Druck, Erwartungen, Gleichberechtigung und Selbstzweifel spielen eine große Rolle und geben der Geschichte viel Tiefe. Besonders die Szenen mit der Presse haben mich irgendwie wütend gemacht, weil sie zeigen, wie unfair Georgia behandelt wird und wie viel sie trotzdem aushalten muss.

Ich habe das Gefühl, dass sich hier nicht nur eine Liebesgeschichte entwickelt, sondern auch eine sehr persönliche Reise von Georgia selbst. Und genau das macht mich so neugierig auf den weiteren Verlauf.