Einfach toll
Dieses Buch hat mich schon beim ersten Anblick neugierig gemacht, weil das Cover total aus der Reihe tanzt – es erinnert fast an eine Graphic Novel oder das Design eines Rennsport-Videospiels. Ein cooles Extra sind die Steckbriefe der Charaktere in den Innenklappen, die einen direkt in die Welt der Formel 1 eintauchen lassen.
Im Zentrum steht Georgia Dubois, die als erste Frau in einem reinen Frauen-Rennstall um den Weltmeistertitel kämpft. Dabei hat sie es nicht nur mit der Konkurrenz auf dem Asphalt zu tun, sondern auch mit sexistischen Vorurteilen und einer Presse, die sie als "Sassy" Dubois abstempelt. Ihr Gegenpart ist Luca, der typische "Bad Boy" der Szene, der eigentlich viel entspannter ist, als sein Ruf vermuten lässt. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Georgia ihn auf einer Party spontan küsst, um ihren Ex zu ärgern. Was als Kurzschlussreaktion beginnt, wird von den Teams schnell zur PR-Strategie umfunktioniert: Fake Dating, um das Image beider Fahrer aufzupolieren.
Obwohl mich der Anfang ein wenig an die Dynamiken von Ali Hazelwood erinnert hat, entwickelt die Story schnell ihren ganz eigenen Charme. Der Schreibstil ist extrem flüssig und die kurzen, knackigen Kapitel aus wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Man merkt beim Lesen gar nicht, dass es sich um eine Übersetzung handelt, so natürlich wirken die Dialoge.
Georgia und Luca sind zwei Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Besonders Luca hat mich positiv überrascht, weil er ein sehr moderner männlicher Protagonist ist, der zu seinen Emotionen steht und auch mal Schwäche zeigt, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Georgia hingegen beeindruckt durch ihre Reife und Zielstrebigkeit. Es war toll zu sehen, wie die beiden trotz des Altersunterschieds von fünf Jahren auf Augenhöhe kommunizieren und sich gemeinsam weiterentwickeln. Auch das "Fahrerlager" als große, chaotische Familie darzustellen, ist der Autorin super gelungen – die Nebencharaktere bringen viel Witz in die Geschichte.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Abwesenheit von Georgias Familie. Da ihr Vater der Grund für ihre Leidenschaft zum Rennsport war, hätte ich mir gewünscht, dass die Eltern in manchen Szenen präsenter gewesen wären. Das hätte der emotionalen Ebene noch ein bisschen mehr Tiefe gegeben.
Trotzdem ist es eine absolut packende Sport-Romance mit genau der richtigen Portion "Spice", die nie erzwungen wirkt. Wer Lust auf starke Frauen im Motorsport, authentische Charaktere und einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Formel 1 hat, sollte hier definitiv zugreifen. Ein mitreißendes Buch über Träume, Vorurteile und die Liebe zur Geschwindigkeit.
Im Zentrum steht Georgia Dubois, die als erste Frau in einem reinen Frauen-Rennstall um den Weltmeistertitel kämpft. Dabei hat sie es nicht nur mit der Konkurrenz auf dem Asphalt zu tun, sondern auch mit sexistischen Vorurteilen und einer Presse, die sie als "Sassy" Dubois abstempelt. Ihr Gegenpart ist Luca, der typische "Bad Boy" der Szene, der eigentlich viel entspannter ist, als sein Ruf vermuten lässt. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Georgia ihn auf einer Party spontan küsst, um ihren Ex zu ärgern. Was als Kurzschlussreaktion beginnt, wird von den Teams schnell zur PR-Strategie umfunktioniert: Fake Dating, um das Image beider Fahrer aufzupolieren.
Obwohl mich der Anfang ein wenig an die Dynamiken von Ali Hazelwood erinnert hat, entwickelt die Story schnell ihren ganz eigenen Charme. Der Schreibstil ist extrem flüssig und die kurzen, knackigen Kapitel aus wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Man merkt beim Lesen gar nicht, dass es sich um eine Übersetzung handelt, so natürlich wirken die Dialoge.
Georgia und Luca sind zwei Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Besonders Luca hat mich positiv überrascht, weil er ein sehr moderner männlicher Protagonist ist, der zu seinen Emotionen steht und auch mal Schwäche zeigt, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Georgia hingegen beeindruckt durch ihre Reife und Zielstrebigkeit. Es war toll zu sehen, wie die beiden trotz des Altersunterschieds von fünf Jahren auf Augenhöhe kommunizieren und sich gemeinsam weiterentwickeln. Auch das "Fahrerlager" als große, chaotische Familie darzustellen, ist der Autorin super gelungen – die Nebencharaktere bringen viel Witz in die Geschichte.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Abwesenheit von Georgias Familie. Da ihr Vater der Grund für ihre Leidenschaft zum Rennsport war, hätte ich mir gewünscht, dass die Eltern in manchen Szenen präsenter gewesen wären. Das hätte der emotionalen Ebene noch ein bisschen mehr Tiefe gegeben.
Trotzdem ist es eine absolut packende Sport-Romance mit genau der richtigen Portion "Spice", die nie erzwungen wirkt. Wer Lust auf starke Frauen im Motorsport, authentische Charaktere und einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Formel 1 hat, sollte hier definitiv zugreifen. Ein mitreißendes Buch über Träume, Vorurteile und die Liebe zur Geschwindigkeit.