Frauenpower in der Formel 1

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sarah_liest_ Avatar

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Das Cover und der Klappentext hatten mich direkt angesprochen. Es ist thematisch sehr passend gestaltet. Und dem Trope Fake Dating kann ich sowieso nie wiederstehen.
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist angenehm. Man steigt direkt mit Georgia bei einem Rennen in die Geschichte ein. Georgia mochte ich als Charakter. Sie wirkt sehr tough, aber man lernt auch ihre verletzliche Seite kennen und wie schwer sie es als Frau in der Formel 1 hat.
Luca wirkte auf mich recht nahbar und sympathisch. Er struggelt ganz klar mit den Fußstapfen, die sein Vater hinterlassen hat.
Was mir gut gefiel, waren immer wieder die kleinen Einblicke in den Motorsport. Nicht ganz gelungen fand ich die Beziehung zwischen Luca und Georgia. Es ging mir gefühlt viel zu schnell von "Ich hasse ihn/sie" zu "Oh, wie toll er/sie ist". Es wurde für mich nicht ganz greifbar. Da hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht.
Alles in allem kann ich sagen, dass ich gut unterhalten wurde.
Das Buch würde ich all jenen empfehlen, die eine leicht wegzusnackende Geschichte suchen, gerne Sports Romance lesen und sich für die Formel 1 und Gleichberechtigung interessieren.