Wenn die Welt zwischen Fake und Real verschwimmt
Das Buch "Chasing Hearts" von Grace Newman entführt den Leser in die Welt der Formel 1.
Schon das Cover zeigt, dass es um ein Paar gehen wird, das in unterschiedlichen Rennwagen fährt, und somit auch gegeneinander. Die Haltung gegeneinander ist eher abweisend, was man auch direkt zu Beginn des Buches fühlt. Georgia, wie auch Luca, mögen sich gegenseitig überhaupt nicht. Georgia fährt für ein reines Frauenteam, das in der Formel 1 eher die Ausnahme ist. Luca ist dagegen in dem Team, in dem sein Vater in früheren Tagen den Weltmeistertitel geholt hat.
Beide haben jedoch ein Image Problem. Ihre beiden Marketingteams überlegen sich, deren beiden Image positiver zu gestalten, indem sie sich als Paar ausgeben sollen. Das ist natürlich nicht so einfach, wenn man sich überhaupt nicht mag. Aber sie müssen zusammen arbeiten. Und sie helfen sich gegenseitig nicht nur bei ihrer Außenwirkung, sondern auch bei ihrem inneren Gefühl. Luca hat das Gefühl und die Liebe für den Rennzirkus verloren und Georgia fühlt sich in der Medienwelt nicht wohl. Luca soll ihr Sicherheit im Umgang mit den Medien geben.
Und dann ist auch noch die Anziehungskraft, die zwischen den beiden immer mehr wirkt.
Ich mag diese Geschichte, da ich dadurch in eine Welt entführt werde, mit der ihr zuvor keine Berührungspunkte hatte. Die Formel 1 ist für mich eigentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Aber durch das Buch kann ich dann doch ein paar Aspekte erkennen, die den Rennzirkus sehr interessant machen. Ich wusste viele Details nicht, wie während eines Rennens stattfinden, z.B. dass die Fahrer eine Trinkblase haben, damit sie auch während des Rennens mit genug Flüssigkeit versorgt werden. Darüber habe ich nie nachgedacht. Auch, dass es Strafen gibt, wenn man auf der Pole ist, und dann die Pressekonferenz danach ignoriert.
Aber was mir bei diesem Buch wirklich gefällt ist der Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Sich von Georgia, wie auch Luca, erzählt. So lernt man schnell die innere Zerrissenheit der jeweiligen Protagonisten kennen, wie auch die Unsicherheiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, sowie ihre Gefühle dem anderen Gegenüber. Es ist wunderbar zu erleben, wie sie merken, dass sie voneinander viel lernen können und es dann umsetzen möchten.
Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen und ich habe es am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen können. Top :)
Schon das Cover zeigt, dass es um ein Paar gehen wird, das in unterschiedlichen Rennwagen fährt, und somit auch gegeneinander. Die Haltung gegeneinander ist eher abweisend, was man auch direkt zu Beginn des Buches fühlt. Georgia, wie auch Luca, mögen sich gegenseitig überhaupt nicht. Georgia fährt für ein reines Frauenteam, das in der Formel 1 eher die Ausnahme ist. Luca ist dagegen in dem Team, in dem sein Vater in früheren Tagen den Weltmeistertitel geholt hat.
Beide haben jedoch ein Image Problem. Ihre beiden Marketingteams überlegen sich, deren beiden Image positiver zu gestalten, indem sie sich als Paar ausgeben sollen. Das ist natürlich nicht so einfach, wenn man sich überhaupt nicht mag. Aber sie müssen zusammen arbeiten. Und sie helfen sich gegenseitig nicht nur bei ihrer Außenwirkung, sondern auch bei ihrem inneren Gefühl. Luca hat das Gefühl und die Liebe für den Rennzirkus verloren und Georgia fühlt sich in der Medienwelt nicht wohl. Luca soll ihr Sicherheit im Umgang mit den Medien geben.
Und dann ist auch noch die Anziehungskraft, die zwischen den beiden immer mehr wirkt.
Ich mag diese Geschichte, da ich dadurch in eine Welt entführt werde, mit der ihr zuvor keine Berührungspunkte hatte. Die Formel 1 ist für mich eigentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Aber durch das Buch kann ich dann doch ein paar Aspekte erkennen, die den Rennzirkus sehr interessant machen. Ich wusste viele Details nicht, wie während eines Rennens stattfinden, z.B. dass die Fahrer eine Trinkblase haben, damit sie auch während des Rennens mit genug Flüssigkeit versorgt werden. Darüber habe ich nie nachgedacht. Auch, dass es Strafen gibt, wenn man auf der Pole ist, und dann die Pressekonferenz danach ignoriert.
Aber was mir bei diesem Buch wirklich gefällt ist der Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Sich von Georgia, wie auch Luca, erzählt. So lernt man schnell die innere Zerrissenheit der jeweiligen Protagonisten kennen, wie auch die Unsicherheiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, sowie ihre Gefühle dem anderen Gegenüber. Es ist wunderbar zu erleben, wie sie merken, dass sie voneinander viel lernen können und es dann umsetzen möchten.
Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen und ich habe es am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen können. Top :)