Zwischen Rennstrecke und Gefühlen – eine gelungene Formel-1-Romance

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leaundihrebuecher Avatar

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Das Cover von „Chasing Hearts“ hat mich direkt gecatcht, weil es einfach total gut zur Formel 1 passt und so ein bisschen Gaming/Graphic-Novel-Vibes hat. Auch die Charakterkarten innen fand ich richtig cool gemacht.

Inhaltlich geht’s um Georgia, die als Frau in der Formel 1 ziemlich viel Gegenwind bekommt. Durch eine blöde Situation landet sie dann in einer Fake-Beziehung mit ihrem Rivalen Luca. Daraus entwickelt sich natürlich mehr, als beide geplant haben.

Ich bin echt gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist locker und lässt sich super weglesen. Dadurch, dass beide Perspektiven erzählt werden, versteht man Georgia und Luca auch echt gut.

Die beiden mochte ich überraschend schnell. Georgia ist stark und weiß, was sie will, und Luca wirkt am Anfang zwar typisch „Bad Boy“, hat aber viel mehr Tiefe. Die Dynamik zwischen den beiden war für mich auch das Beste am Buch. Das hat sich alles ziemlich natürlich entwickelt. Die Nebenfiguren haben auch gut reingepasst.

Ein bisschen mehr hätte ich mir noch bei Georgias Familie gewünscht, das war mir etwas zu wenig.

Insgesamt ist es eine richtig angenehme Sports Romance, die Spaß macht zu lesen, auch wenn man kein krasser Formel-1-Fan ist.