Fesselnder Jugendroman mit mystischem Hintergrund
Malin liebt es zu tanzen, doch immer wenn sie auf einer Bühne steht, ist sie so verunsichert, dass vor lauter Nervosität irgendetwas schief geht. Wie gern wäre sie mehr wie Sarina, der jeder Tanz mühelos gelingt und die immer ein Lächeln für das Publikum auf dem Gesicht trägt. Zusätzlich bringt Malins chaotische Familie sie immer wieder in peinliche Situationen, kein Wunder, dass ihr Schwarm Yannik sie überhaupt nicht wahr nimmt.
Maira lässt niemanden an sich heran, sie pflegt ihren schlechten Ruf sorgsam. Doch ab und zu verhilft sie einer Mitschülerin zu einem Erfolg, egal ob es um mehr Selbstvertrauen oder einer begehrten Rolle im Schulmusical geht. Niemand ahnt, warum sie das tut, erst als sie Malin begegnet und deren herrlich verrückte Familie kennen lernt, entsteht in Maira ein Plan, der ihr Leben in ganz neue Bahnen lenken soll.
"Chimaira: Malin & Maira" von Sabine Giebken ist ein fantasievoll geschriebenes Jugendbuch, das die Geschichte der beiden Mädchen zweimal erzählt, einmal aus Malins Perspektive, einmal aus Mairas Sicht. Es ist als Wendebuch gestaltet, die Lesenden können dadurch selbst entscheiden, welche der Protagonistinnen sie zuerst begleiten möchten. Ich habe mich entschieden, mit Malins Blickwinkel zu beginnen, dadurch wurde der mystische Hintergrund für mich noch mehr hervor gehoben, denn sie hatte ja keine Ahnung davon, wer Maira wirklich ist und was sie tatsächlich vorhat. Obwohl die selben Ereignisse praktisch doppelt geschildert werden, fand ich das Leseerlebnis an keiner Stelle langweilig, im Gegenteil, ich war tief in den Alltag der Hauptfiguren eingetaucht und mochte das Buch zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen.
Den Schreibstil fand ich passend zur Zielgruppe locker und leicht gehalten, lediglich zu Mairas mystischem Hintergrund hätte ich gern ein paar mehr Informationen gehabt. Das empfinde ich allerdings als recht typisch für ein Jugendbuch, manche Dinge werden einfach als gegeben hingestellt und nicht weiter hinterfragt. Dennoch habe ich mich insgesamt wunderbar unterhalten gefühlt, besonders gut gefiel mir, wie die Autorin zeigt, dass viele Unsicherheiten der jungen Mädchen oft nur eine Frage der Selbstwahrnehmung sind. Dieses außergewöhnliche Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und fasziniert, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.
Fazit: Das faszinierende Wendebuch erzählt die Geschichte zweier Mädchen aus ihrer eigenen Sicht, wobei die Lesenden entscheiden können, mit welchem Blickwinkel sie beginnen möchten. Mit dem mystischen Jugendroman hatte ich unterhaltsame Lesestunden, so dass ich das Buch gern weiter empfehle.
Maira lässt niemanden an sich heran, sie pflegt ihren schlechten Ruf sorgsam. Doch ab und zu verhilft sie einer Mitschülerin zu einem Erfolg, egal ob es um mehr Selbstvertrauen oder einer begehrten Rolle im Schulmusical geht. Niemand ahnt, warum sie das tut, erst als sie Malin begegnet und deren herrlich verrückte Familie kennen lernt, entsteht in Maira ein Plan, der ihr Leben in ganz neue Bahnen lenken soll.
"Chimaira: Malin & Maira" von Sabine Giebken ist ein fantasievoll geschriebenes Jugendbuch, das die Geschichte der beiden Mädchen zweimal erzählt, einmal aus Malins Perspektive, einmal aus Mairas Sicht. Es ist als Wendebuch gestaltet, die Lesenden können dadurch selbst entscheiden, welche der Protagonistinnen sie zuerst begleiten möchten. Ich habe mich entschieden, mit Malins Blickwinkel zu beginnen, dadurch wurde der mystische Hintergrund für mich noch mehr hervor gehoben, denn sie hatte ja keine Ahnung davon, wer Maira wirklich ist und was sie tatsächlich vorhat. Obwohl die selben Ereignisse praktisch doppelt geschildert werden, fand ich das Leseerlebnis an keiner Stelle langweilig, im Gegenteil, ich war tief in den Alltag der Hauptfiguren eingetaucht und mochte das Buch zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen.
Den Schreibstil fand ich passend zur Zielgruppe locker und leicht gehalten, lediglich zu Mairas mystischem Hintergrund hätte ich gern ein paar mehr Informationen gehabt. Das empfinde ich allerdings als recht typisch für ein Jugendbuch, manche Dinge werden einfach als gegeben hingestellt und nicht weiter hinterfragt. Dennoch habe ich mich insgesamt wunderbar unterhalten gefühlt, besonders gut gefiel mir, wie die Autorin zeigt, dass viele Unsicherheiten der jungen Mädchen oft nur eine Frage der Selbstwahrnehmung sind. Dieses außergewöhnliche Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und fasziniert, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.
Fazit: Das faszinierende Wendebuch erzählt die Geschichte zweier Mädchen aus ihrer eigenen Sicht, wobei die Lesenden entscheiden können, mit welchem Blickwinkel sie beginnen möchten. Mit dem mystischen Jugendroman hatte ich unterhaltsame Lesestunden, so dass ich das Buch gern weiter empfehle.