Interessantes Konzept mit inhaltlicher Tiefe
Als ich von der Idee zum Wendebuch las, dachte ich, heutzutage muss ein Autor sich etwas einfallen lassen um überhaupt Kinder und Jugendliche noch zum Lesen zu bringen. Erst die Geschichten, wo man sich den Ausgang aussuchen kann. Dann zum Beispiel ein Buch aus der Sicht eines einer Romanfiguren, wie Carsten Henn, der passend zum Buchspazierer das Buch Schascha und der Buchspazierer schrieb.
Alles natürlich sehr interessant und hält Leser bei der Stange.
So weckt auch das Doppelbuch Chimara das Interesse. Bei dem Titel kommt sofort, vermutlich eher bei den älteren Lesern, die Assoziation Chimäre. Denn wie ein Mischwesen sieht schon das Mädchen auf dem Cover aus.
Hält man das Buch in den Händen spürt man die Wertigkeit. Auch die Zeichnungen verlangen Geschick, sehr gut gelöst, die magische Seite mit den "Blitzen" zu versehen.
Schnell stellt sich heraus, das Buch ist nicht leicht zu lesen. Schon die Entscheidung, wo fange ich an, eher, mit wem fange ich an, ist nicht leicht zu treffen. Im Hinterkopf habe ich schon die Idee, die Leser:innen unserer ehrenamtlich geführten Bibliothek danach zu fragen.
Ich habe das Buch natürlich mit Jahrzehnten Abstand zur eigentlichen Zielgruppe gelesen. Aus Sicht der Erwachsenen ist die Story gut konzipiert und auch auf emotionaler Ebene gut erzählt. Sich mit Malin oder Maira zu identifizieren oder gar für eine Seite zu entscheiden ist gar nicht nötig. Bei beiden Mädchen finden sich Gedanken, Ideen und Gefühle, die Mädchen in der Teenagerzeit durcheinanderbringen und das Miterleben, wie Malin und Maira dem Sog von Magie und Wünschen entkommen ist ein Weg Probleme zu verarbeiten, die man vorher gar nicht benennen muss.
Alles natürlich sehr interessant und hält Leser bei der Stange.
So weckt auch das Doppelbuch Chimara das Interesse. Bei dem Titel kommt sofort, vermutlich eher bei den älteren Lesern, die Assoziation Chimäre. Denn wie ein Mischwesen sieht schon das Mädchen auf dem Cover aus.
Hält man das Buch in den Händen spürt man die Wertigkeit. Auch die Zeichnungen verlangen Geschick, sehr gut gelöst, die magische Seite mit den "Blitzen" zu versehen.
Schnell stellt sich heraus, das Buch ist nicht leicht zu lesen. Schon die Entscheidung, wo fange ich an, eher, mit wem fange ich an, ist nicht leicht zu treffen. Im Hinterkopf habe ich schon die Idee, die Leser:innen unserer ehrenamtlich geführten Bibliothek danach zu fragen.
Ich habe das Buch natürlich mit Jahrzehnten Abstand zur eigentlichen Zielgruppe gelesen. Aus Sicht der Erwachsenen ist die Story gut konzipiert und auch auf emotionaler Ebene gut erzählt. Sich mit Malin oder Maira zu identifizieren oder gar für eine Seite zu entscheiden ist gar nicht nötig. Bei beiden Mädchen finden sich Gedanken, Ideen und Gefühle, die Mädchen in der Teenagerzeit durcheinanderbringen und das Miterleben, wie Malin und Maira dem Sog von Magie und Wünschen entkommen ist ein Weg Probleme zu verarbeiten, die man vorher gar nicht benennen muss.