Zwei Seiten, eine Geschichte
Zwei Seiten, eine Geschichte
Schon die Gestaltung von „Chimaira: Malin & Maira“ hat mich begeistert. Denn dieses Hardcover ist tatsächlich etwas ganz Besonderes: Von der einen Seite beginnt Mairas Geschichte, dreht man das Buch um, hält man plötzlich Malins Geschichte in den Händen. Zwei Cover, zwei Charaktere, zwei Perspektiven – und trotzdem ein einziges Buch. Selbst der wunderschöne Farbschnitt greift dieses Konzept auf.
Auch im Inneren setzt sich diese Idee liebevoll fort. Beide Seiten haben ihr eigenes Charakterdesign und eine kurze Einführung in die jeweilige Perspektive. Dadurch bekommt man tatsächlich immer wieder das Gefühl, ein anderes Buch aufzuschlagen. Und genau das passt ganz wunderbar zu dem, worum es in dieser Geschichte geht: Jede Geschichte hat zwei Seiten.
Zunächst begegnen uns sehr typische Themen, die Jugendliche beschäftigen: Selbstzweifel, der Wunsch nach Anerkennung, Aussehen, Freundschaft, Verliebtsein und die Frage, wie man von anderen wahrgenommen wird. Doch je weiter man liest, desto mehr entwickelt sich daraus eine Geschichte, die deutlich tiefer geht.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der beiden Charaktere. Malin und Maira könnten unterschiedlicher kaum sein, und gerade diese Gegensätze machen ihre Perspektiven so interessant. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und vor allem ihre Erfahrungen wirken dabei erstaunlich authentisch. Nichts fühlte sich für mich künstlich aufgesetzt oder nur deshalb konstruiert an, damit die Geschichte funktioniert. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, die beiden wirklich ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.
Sprachlich hat mir das Buch ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Sabine Giebken schreibt modern, flüssig und gleichzeitig auf einem Niveau, das angenehm anspruchsvoll ist. Die Sprache passt hervorragend zur Altersgruppe ab 12 Jahren, ohne dass Erwachsene sich dabei auch nur eine Sekunde fehl am Platz fühlen.
Und dann ist da noch etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt: Dieses Buch hat mich bewegt. Hinter der zunächst eher klassischen Teenagergeschichte steckt so viel über Selbstbild, Wünsche, Erwartungen und darüber, wie leicht man sich selbst verlieren kann, wenn man unbedingt jemand anderes sein möchte. Gerade die Entwicklung der Figuren hat mich emotional immer stärker erreicht.
Fast 500 Seiten sind es, wenn man beide Seiten des Wendebuchs zusammenrechnet – und trotzdem fühlte sich das Lesen nie nach einem schweren Brocken an. Im Gegenteil: Das Buch liegt gut in der Hand und liest sich wunderbar.
„Chimaira: Malin & Maira“ ist für mich ein außergewöhnliches Buch – nicht nur wegen seiner wunderschönen und ungewöhnlichen Gestaltung, sondern vor allem wegen seiner Figuren und der emotionalen Geschichte, die sich hinter den beiden Seiten verbirgt.
Ein Buch, das mich überrascht, berührt und begeistert hat.
Vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
Schon die Gestaltung von „Chimaira: Malin & Maira“ hat mich begeistert. Denn dieses Hardcover ist tatsächlich etwas ganz Besonderes: Von der einen Seite beginnt Mairas Geschichte, dreht man das Buch um, hält man plötzlich Malins Geschichte in den Händen. Zwei Cover, zwei Charaktere, zwei Perspektiven – und trotzdem ein einziges Buch. Selbst der wunderschöne Farbschnitt greift dieses Konzept auf.
Auch im Inneren setzt sich diese Idee liebevoll fort. Beide Seiten haben ihr eigenes Charakterdesign und eine kurze Einführung in die jeweilige Perspektive. Dadurch bekommt man tatsächlich immer wieder das Gefühl, ein anderes Buch aufzuschlagen. Und genau das passt ganz wunderbar zu dem, worum es in dieser Geschichte geht: Jede Geschichte hat zwei Seiten.
Zunächst begegnen uns sehr typische Themen, die Jugendliche beschäftigen: Selbstzweifel, der Wunsch nach Anerkennung, Aussehen, Freundschaft, Verliebtsein und die Frage, wie man von anderen wahrgenommen wird. Doch je weiter man liest, desto mehr entwickelt sich daraus eine Geschichte, die deutlich tiefer geht.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der beiden Charaktere. Malin und Maira könnten unterschiedlicher kaum sein, und gerade diese Gegensätze machen ihre Perspektiven so interessant. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und vor allem ihre Erfahrungen wirken dabei erstaunlich authentisch. Nichts fühlte sich für mich künstlich aufgesetzt oder nur deshalb konstruiert an, damit die Geschichte funktioniert. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, die beiden wirklich ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.
Sprachlich hat mir das Buch ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Sabine Giebken schreibt modern, flüssig und gleichzeitig auf einem Niveau, das angenehm anspruchsvoll ist. Die Sprache passt hervorragend zur Altersgruppe ab 12 Jahren, ohne dass Erwachsene sich dabei auch nur eine Sekunde fehl am Platz fühlen.
Und dann ist da noch etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt: Dieses Buch hat mich bewegt. Hinter der zunächst eher klassischen Teenagergeschichte steckt so viel über Selbstbild, Wünsche, Erwartungen und darüber, wie leicht man sich selbst verlieren kann, wenn man unbedingt jemand anderes sein möchte. Gerade die Entwicklung der Figuren hat mich emotional immer stärker erreicht.
Fast 500 Seiten sind es, wenn man beide Seiten des Wendebuchs zusammenrechnet – und trotzdem fühlte sich das Lesen nie nach einem schweren Brocken an. Im Gegenteil: Das Buch liegt gut in der Hand und liest sich wunderbar.
„Chimaira: Malin & Maira“ ist für mich ein außergewöhnliches Buch – nicht nur wegen seiner wunderschönen und ungewöhnlichen Gestaltung, sondern vor allem wegen seiner Figuren und der emotionalen Geschichte, die sich hinter den beiden Seiten verbirgt.
Ein Buch, das mich überrascht, berührt und begeistert hat.
Vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.