Viel Herbststimmung, aber leider wenig echte Spannung
Madison hat Maple Falls vor Jahren den Rücken gekehrt und sich stattdessen ein Leben in New York aufgebaut. Mit dem Kleinstadtleben kann sie nicht mehr viel anfangen, trotzdem führt sie ihr Weg zurück in ihre alte Heimat, als ihre Familie Unterstützung im Cinnamon Spice Inn braucht. Eigentlich soll ihr Aufenthalt nur vorübergehend sein, doch dann steht plötzlich Zach vor ihr: ihre große Jugendliebe, die sie damals zurückgelassen hat. Ausgerechnet er ist inzwischen der Bauleiter des Inns, sodass die beiden sich wohl oder übel immer wieder über den Weg laufen. Und schnell wird klar, dass zwischen ihnen längst nicht alles abgeschlossen ist.
"Cinnamon Spice Love" von Harper Graham war für mich das erste Herbstbuch in diesem Jahr und atmosphärisch hat es mich direkt schön auf die kommende Jahreszeit eingestimmt. Das Setting in Maple Falls ist einfach unglaublich gemütlich: bunte Herbstblätter, liebenswerte Bewohner*innen, Kürbisse, kühlere Temperaturen, heiße Getränke und ein kleines, liebevoll eingerichtetes Inn.
Der Schreibstil von Harper Graham hat dazu super gepasst. Er ist leicht, angenehm und gleichzeitig atmosphärisch, ohne unnötig kompliziert zu werden. Gerade die Beschreibungen der Umgebung und die vielen kleinen Herbstmomente haben für eine schöne Stimmung gesorgt. Es ist definitiv ein Buch, das man gemütlich eingekuschelt mit einer Tasse etwas Warmem in der Hand lesen kann.
Leider konnte mich die eigentliche Geschichte dagegen nicht ganz so sehr abholen. Ich fand sie grundsätzlich süß und nett zu lesen, aber mir fehlte über weite Strecken einfach etwas, das mich wirklich gepackt hätte. Für meinen Geschmack gab es zu viele Längen und gleichzeitig zu wenig Spannung. Vieles plätscherte eher vor sich hin und bestand aus Alltagssituationen, ohne dass bei mir das große Bedürfnis entstanden ist, unbedingt weiterlesen zu müssen.
Auch bei Madison und Zach fehlte mir etwas die Tiefe. Beide waren sympathisch, aber ihre Charaktere blieben für mich stellenweise etwas oberflächlich. Vor allem die gemeinsame Vergangenheit und die Gründe für ihre damalige Trennung hätten meiner Meinung nach deutlich mehr Raum und emotionale Tiefe gebraucht. Der zentrale Konflikt wirkte auf mich leider ziemlich konstruiert. Insbesondere dieses lange Hin und Her zwischen den beiden. Immer wieder stehen Gefühle und offensichtliche Anziehung im Raum, gleichzeitig verhindern sie ihre eigene Annäherung durch ein Missverständnis, das sich für mich einfach viel zu lange gezogen hat. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen irgendwann nicht mehr ganz nachvollziehen und die Liebesgeschichte hat mich emotional leider nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte.
Sehr viel lieber mochte ich dafür die Nebencharaktere. Sie waren mit viel Herz gestaltet und haben der Geschichte zusätzliche Wärme gegeben. Gerade das familiäre und gemeinschaftliche Gefühl in Maple Falls hat mir gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich mich trotz meiner Schwierigkeiten mit der Handlung gerne in dieser kleinen Stadt aufgehalten habe.
Interessanterweise waren für mich am Ende ausgerechnet die geheimnisvollen Briefe eines der spannendsten Elemente der Geschichte. Sie haben etwas Neugier und Spannung hineingebracht, die mir bei der eigentlichen Handlung teilweise gefehlt hat.
Fazit
Insgesamt ist "Cinnamon Spice Love" von Harper Graham für mich daher vor allem ein leichtes, gemütliches Herbstbuch für zwischendurch. Das Setting ist wirklich wunderschön und der atmosphärische Schreibstil sorgt für jede Menge Herbstgefühl. Die Liebesgeschichte bzw. die Handlung konnten mich allerdings leider nicht überzeugen.
"Cinnamon Spice Love" von Harper Graham war für mich das erste Herbstbuch in diesem Jahr und atmosphärisch hat es mich direkt schön auf die kommende Jahreszeit eingestimmt. Das Setting in Maple Falls ist einfach unglaublich gemütlich: bunte Herbstblätter, liebenswerte Bewohner*innen, Kürbisse, kühlere Temperaturen, heiße Getränke und ein kleines, liebevoll eingerichtetes Inn.
Der Schreibstil von Harper Graham hat dazu super gepasst. Er ist leicht, angenehm und gleichzeitig atmosphärisch, ohne unnötig kompliziert zu werden. Gerade die Beschreibungen der Umgebung und die vielen kleinen Herbstmomente haben für eine schöne Stimmung gesorgt. Es ist definitiv ein Buch, das man gemütlich eingekuschelt mit einer Tasse etwas Warmem in der Hand lesen kann.
Leider konnte mich die eigentliche Geschichte dagegen nicht ganz so sehr abholen. Ich fand sie grundsätzlich süß und nett zu lesen, aber mir fehlte über weite Strecken einfach etwas, das mich wirklich gepackt hätte. Für meinen Geschmack gab es zu viele Längen und gleichzeitig zu wenig Spannung. Vieles plätscherte eher vor sich hin und bestand aus Alltagssituationen, ohne dass bei mir das große Bedürfnis entstanden ist, unbedingt weiterlesen zu müssen.
Auch bei Madison und Zach fehlte mir etwas die Tiefe. Beide waren sympathisch, aber ihre Charaktere blieben für mich stellenweise etwas oberflächlich. Vor allem die gemeinsame Vergangenheit und die Gründe für ihre damalige Trennung hätten meiner Meinung nach deutlich mehr Raum und emotionale Tiefe gebraucht. Der zentrale Konflikt wirkte auf mich leider ziemlich konstruiert. Insbesondere dieses lange Hin und Her zwischen den beiden. Immer wieder stehen Gefühle und offensichtliche Anziehung im Raum, gleichzeitig verhindern sie ihre eigene Annäherung durch ein Missverständnis, das sich für mich einfach viel zu lange gezogen hat. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen irgendwann nicht mehr ganz nachvollziehen und die Liebesgeschichte hat mich emotional leider nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte.
Sehr viel lieber mochte ich dafür die Nebencharaktere. Sie waren mit viel Herz gestaltet und haben der Geschichte zusätzliche Wärme gegeben. Gerade das familiäre und gemeinschaftliche Gefühl in Maple Falls hat mir gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich mich trotz meiner Schwierigkeiten mit der Handlung gerne in dieser kleinen Stadt aufgehalten habe.
Interessanterweise waren für mich am Ende ausgerechnet die geheimnisvollen Briefe eines der spannendsten Elemente der Geschichte. Sie haben etwas Neugier und Spannung hineingebracht, die mir bei der eigentlichen Handlung teilweise gefehlt hat.
Fazit
Insgesamt ist "Cinnamon Spice Love" von Harper Graham für mich daher vor allem ein leichtes, gemütliches Herbstbuch für zwischendurch. Das Setting ist wirklich wunderschön und der atmosphärische Schreibstil sorgt für jede Menge Herbstgefühl. Die Liebesgeschichte bzw. die Handlung konnten mich allerdings leider nicht überzeugen.