von "was wäre gewesen wenn" bis "was könnte sein wenn"

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muminluise Avatar

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Auf 331 Seiten (auf meinem Reader) erzählt die Autorin eine turbulente Geschichte, die von Missverständnissen und falschen Annahmen geleitet wird.
Madison ist Ende 20, durchaus sympathisch, allerdings auch stur. Auf der Jagd nach ihren Vorstellungen lässt sie die Heimat und ihre erste Liebe zurück. Ein mysteriöser Brief und die Notlage ihrer Familie zwingen sie zurück. Nun stapeln sich die falschen Annahmen, manche sind süß und witzig andere nervig. Okay, das man seinen Weg noch nicht gefunden hat, aber irgendwann sollte man eine Meinung haben und dabei bleiben. Die 100 Seiten vor dem Ende fand ich einfach nur anstrengend. Das Ende an sich ist schön, die mysteriöse Herkunft des Briefs wird aufgelöst und als Leser kann man mitraten wer wohl der Verfasser ist. Das Kleinstadtflair ist typisch und schön zu lesen, die einzelnen Charaktere sind charmant. Wer Herbststimmung liebt, wird mit dieser Geschichte auf jeden Fall zufrieden sein.