Wind beneath my wings

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elefantracer Avatar

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In Maple Falls war Madison die Madison. Ein ganz anderes Leben als in New York City, wo sie sich einen Namen gemacht hat. Als sie einen geheimnisvollen Brief erhält, führt sie ihr Weg zurück zu dem Ort, den sie in den letzten Jahren erfolgreich gemieden hat. Als sie dem Inn ihrer Familie mit Rat und Tat zur Seite steht, kommt sie dabei auch um ihren Herzschmerz auf zwei Beinen nicht herum. Mit den zahlreichen Herbstboten um sich herum ist der Spruch "Süßes, sonst gibt's Saures" recht wörtlich zu nehmen...

Ich bin ja wirklich dankbar dafür, dass der Sommer sich dem Ende neigt, und auch wenn der Herbst nicht meine Favorite Season ist, so bin ich großer Anhänger von Halloween und dem Indian Summer. Das Herbstsetting ist im Buch passend zum Ortsnamen erfolgreich und authentisch umgesetzt und sorgt sicher dafür, dass der ein oder andere auch die Küche stürmt und sich in Backwahn stürzt.

Das Kleinstadtfeeling ist, untermalt von den Charaktern, ebenso geglückt und auch die Story sorgt für Erinnerungen an Stars Hollow.

Mir hat die Geschichte zu einem Großteil gut gefallen und sie konnte die passendes Vibes auch gut transportieren. Allerdings fand ich es etwas schade, dass sich bei der Beziehung der beiden Protagonisten mE unharmonischer (mir fehlt hier ein passenderes Wort), leider populärer Methoden bedient wurde und der Schluss für mein Verständnis der kurz abgehandelt wurde. Auch ein Geheimnis, das sich als roter Faden durchgezogen hat, hat am Ende nur wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Durchaus ein lesenswertes Buch passend zur anstehenden Jahreszeit, mit etwas Luft nach oben.