Düster

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julia06 Avatar

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„City of Storm and Thunder“ von Manuela Elser entführt in die düstere Welt von Ravenport, einer Stadt, in der Magie streng verboten ist. Die Protagonistin Rain sammelt Blitze mit ihrer verbotenen Fähigkeit, einen ihrer Sinne dafür opfernd, um sich und ihren Bruder zu schützen. Als ihr Bruder von den Soldaten eines gnadenlosen Herrschers verhaftet wird, versammelt Rain eine Rebellenarmee um sich. Unterstützt wird sie dabei vom geheimnisvollen Nebelkämpfer Kite, dessen stille Stärke eine emotionale Verbindung zu ihr aufbaut.
Leser loben besonders das atmosphärische Setting: Die Stadt Ravenport wird als bedrohlich, mystisch und von ständigem Wandel geprägt beschrieben. Die Magie, die mit hohen persönlichen Kosten verbunden ist, verleiht der Geschichte eine besondere Spannung.
Die Rebellion, die Rain anführt, wird als plausibel und emotional mitreißend dargestellt; sie ist nicht nur ein politischer Widerstand, sondern auch ein Kampf um familiären Erhalt.
Einige Stimmen merken an, dass das Zusammenspiel von Angst, Opferbereitschaft und Liebe sehr gut ausgearbeitet ist. Gleichzeitig bleibt die Frage, wem man vertrauen kann, durchgehend präsent – die Charaktere und ihre Loyalitäten sind nicht schwarz und weiß, sondern voller moralischer Grauzonen.
Buchmädchen.
Insgesamt wirkt „City of Storm and Thunder“ wie ein vielversprechender Auftakt einer düsteren Romantasy, der sowohl Action, Herzschmerz als auch politisches Ränkespiel vereint und besonders Fans von urbaner Fantasy und emotionalen Geschichten überzeugen dürfte.