Beängstigend real
Berlin hat uns Anfang 2026 allen gezeigt: Anschläge auf unsere kritische Infrastruktur sind reale Szenarien. Umso spannender der Roman Code Null von Florian Schwiecker. Ein kurzer Stromausfall bleibt bei manchen unbemerkt, bei andere wiederum bringet er wichtige Systeme komplett ins Wanken. Darunter auch das Navi der HCKERKIN Charlie: Sie wird komplett in die Irre geführt. Als die eigenwillige IT-Spezialistin kurz danach ihren Job schmeißt, geht sie dem Stromausfall auf den Grund: Und entdeckt, wie sich Fremde in das System gehackt haben. Kurzentschlossen bietet sie ihre Dienste der zuständigen Behörde an – und schafft es, den Abteilungsleiter Lukas von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Doch Charlie arbeitet nicht alleine, sondern mir der von ihr entwickelten KI KIM. Auch diese: sehr eigenwillig. Es beginnt eine spannende Jagd, die bis in die Spitze der Behörde reicht. Denn der Angriff kam von innen. Und wurde ebenfalls von eine KI gesteuert. Der Roman zeichnet ein beängstigendes wie realistisches Szenario: den Angriff auf unsere kritische Infrastruktur. Durch die besonderen Charaktere der Hackerin Charlie und ihrer KI Kim nimmt das Buch Kapitel für Kapitel an Fahrt auf. Bis zum finalen Kampf: KI gegen KI.